Fußball Verfolgerderbys in Aue und Bochum

München. Hertha BSC Berlin ist so gut wie durch, für die restlichen Aufstiegsanwärter gibt es nur noch Endspiele. Vier der fünf Kandidaten hinter Spitzenreiter Berlin läuten am 27. Spieltag im direkten Duell den Auftakt der Final-Wochen ein.
17.03.2011, 12:12
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste

München. Hertha BSC Berlin ist so gut wie durch, für die restlichen Aufstiegsanwärter gibt es nur noch Endspiele. Vier der fünf Kandidaten hinter Spitzenreiter Berlin läuten am 27. Spieltag im direkten Duell den Auftakt der Final-Wochen ein.

Der FC Erzgebirge Aue empfängt die SpVgg Greuther Fürth, der seit 13 Spielen ungeschlagene VfL Bochum spielt gegen Energie Cottbus. Auf den Tabellenzweiten FC Augsburg wartet im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Rot-Weiß Oberhausen eine vermeintlich leichte Aufgabe.

"Das wird ein Marathonrennen", beschreibt der Fürther Vereinspräsident Helmut Hack die Situation acht Spieltage vor dem Saisonende, "und ich bin mir sicher, dass wir bis zum Schluss oben dabei bleiben". Der Tabellenfünfte aus Franken glaubt trotz der 0:2-Heimpleite am vorigen Montag gegen Hertha BSC weiter fest an den Aufstieg. Für Hack wäre es ein "Quantensprung in eine neue Dimension".

Trainer Mike Büskens plagen vor dem Duell am Sonntag beim Tabellenvierten im Erzgebirge große Personalsorgen. Neben den vielen Verletzten fehlen auch die gelbgesperrten Stephan Fürstner, Milorad Pekovic und Nicolai Müller. Aue-Trainer Rico Schmitt muss auf den gesperrten Jan Hochscheidt verzichten. Fraglich ist der Einsatz der angeschlagenen Tobias Kempe und Tomasz Kos.

Im Fernduell mit Augsburg kämpft der VfL Bochum um den zweiten direkten Aufstiegsplatz. "Das wird eine harte Partie. Aber gegen die Mannschaften, die Fußball spielen wollen, haben wir deutlich mehr Chancen, weil wir mehr Platz bekommen, unser Spiel aufzuziehen", meint VfL-Profi Ümit Korkmaz. Der Österreicher hat aber großen Respekt vor dem Montagsgegner aus Cottbus und besonders vor Torjäger Nils Petersen, "deshalb müssen wir halt noch konzentrierter sein und die Cottbuser Stürmer möglichst früh vor unserem Strafraum abfangen".

Nur nicht nachlassen, hat Hertha-Trainer Markus Babbel seiner Mannschaft für das Gastspiel am Freitag in Ingolstadt ins Pflichtenheft geschrieben. Mit einem Sieg würden die Berliner, bei denen der gesperrte Peter Niemeyer fehlt, ihren Vereinsrekord aus der Saison 1980/81 von sechs Auswärtserfolgen am Stück einstellen.

Aufsteiger Ingolstadt hat sich mit der Vereinsbestmarke von drei Siegen hintereinander vorerst in Sicherheit gebracht. Auch mit dem Karlsruher SC, der am Freitag bei 1860 München zu Gast ist, geht es im Abstiegskampf aufwärts.

Beim VfL Osnabrück hofft Trainer Karsten Baumann, dass die Mannschaft nach dem Schock um den schwer verletzten Flamur Kastrati, der am Mittwoch aus der Klinik entlassen wurde, noch enger zusammenrückt. Schlusslicht Arminia Bielefeld hat sich offenbar mit dem Abstieg abgefunden und sucht schon einen Nachfolger für Trainer Ewald Lienen, der in der 3. Liga nicht mehr zur Verfügung stehen wird. (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+