Bundesliga VfB Stuttgart würde Hitzlsperger ziehen lassen

Stuttgart. Selbst kurz vor dem Heimspiel gegen die «Mannschaft der Stunde» in der Fußball-Bundesliga bleibt der mögliche Weggang von Thomas Hitzlsperger das beherrschende Thema beim VfB Stuttgart.
28.01.2010, 16:11
Lesedauer: 2 Min
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Stuttgart. Selbst kurz vor dem Heimspiel gegen die «Mannschaft der Stunde» in der Fußball-Bundesliga bleibt der mögliche Weggang von Thomas Hitzlsperger das beherrschende Thema beim VfB Stuttgart.

Manager Horst Heldt erklärte in der Pressekonferenz zur Partie gegen Borussia Dortmund, dass er den Nationalspieler ziehen lassen würde, falls ein anderer Club bis zur Schließung der Transferliste am 1. Februar ein entsprechendes Angebot machen sollte. Zunächst müsse Hitzlsperger eine Entscheidung treffen, ob er bleiben oder gehen will. «Aber Thomas ist ein verdienter Spieler. Wir würden ihn in jeder Entscheidung unterstützen», sagte Heldt.

Der 27-Jährige hat beim VfB seinen Stammplatz verloren und muss um seine WM-Teilnahme fürchten. Selbst Bundestrainer Joachim Löw hatte ihm in einem Vier-Augen-Gespräch nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen, bei dem er wieder Spielpraxis bekommt. Hitzlspergers Problem ist nur, dass noch kein Angebot vorliegt, dass ihn zufrieden stellt. Außerdem sieht er einen Wechsel nach eigenen Angaben nur als «Notlösung» an und würde «am liebsten beim VfB Stuttgart bleiben». Der Verein hat derweil zurückhaltend auf Löws Ratschläge an seinen Spieler reagiert. «Der Bundestrainer kann da keinen Druck auf uns ausüben. Thomas ist Angestellter des VfB», sagte Heldt.

Während Hitzlsperger gegen Dortmund wohl wieder auf der Bank Platz nehmen muss, kehrt Jens Lehmann nach abgelaufener Rotsperre ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Verein in die Mannschaft zurück. «Jens spielt, das ist klar», sagte Trainer Christian Gross, obwohl der 19 Jahre jüngere Sven Ulreich (21) den ehemaligen Nationaltorwart in den vergangenen drei Spielen gut vertrat. Aber die Rangfolge ist beim VfB klar festgelegt: «Jens ist die Nummer eins», betonte Heldt. Fraglich sind am Sonntag nur noch die Einsätze der angeschlagenen Matthieu Delpierre (Zehbruch) und Cacau (Leistenprobleme).

Nach den Erfolgen gegen den deutschen Meister Wolfsburg und den Landesrivalen Freiburg möchte der VfB nun auch die sogar sechsmal in Folge siegreichen Dortmunder schlagen. «Wir wollen beide auf der Siegerstraße weiterfahren. Das wird ein hochintensives Spiel», sagte Gross. Über die weiteren Saisonziele ist man sich in Stuttgart aber nicht mehr ganz einig. Während mit Alexander Hleb der erste Spieler im «Kicker» vom Europacup sprach («Noch drei, vier Spiele wie die letzten, und wir können den Kontakt nach oben schaffen»), halten die Verantwortlichen an der Maßgabe Klassenerhalt fest. «Wir brauchen noch Punkte und müssen uns weiter festigen», sagte Gross. (dpa)

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