Bundesliga Vor Kellerduell: Freiburg und Hertha unter Druck

Freiburg. Acht Spiele ohne Sieg, fünf Heimpartien ohne eigenes Tor: Fußball-Bundesligist SC Freiburg steht vor dem Kellerduell gegen Schlusslicht Hertha BSC Berlin enorm unter Druck.
20.02.2010, 14:40
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Freiburg. Acht Spiele ohne Sieg, fünf Heimpartien ohne eigenes Tor: Fußball-Bundesligist SC Freiburg steht vor dem Kellerduell gegen Schlusslicht Hertha BSC Berlin enorm unter Druck.

Doch der Trainer des Tabellen-15., Robin Dutt, sieht vor der Begegnung im Freiburger Badenova-Stadion keine Gefahr für seinen Arbeitsplatz. «Mir macht es nach wie vor sehr viel Spaß, in Freiburg zu arbeiten», erklärte der 44-Jährige. «Ich habe zwar keinen Spaß am Verlieren, aber Spaß daran, eine schwierige Situation zum Positiven zu wenden. Da kann man als Trainer zeigen, ob man etwas drauf hat.»

Dutt hat beim Sportclub genug zu tun: Seine Mannschaft kann nur noch selten spielerisch überzeugen und offenbart große Probleme beim Torabschluss. Dennoch wollen die Breisgauer ihre seit Monaten anhaltende Talfahrt stoppen, bevor sie in die Abstiegszone rutschen. «Wir müssen von Beginn an dominant auftreten, müssen gemeinsam mit den Zuschauern Druck aufbauen», forderte Dutt, der auf Kapitän Heiko Butscher (Muskelfaserriss) verzichten muss. Dafür stehen die zuletzt angeschlagenen Ivica Banovic und Daniel Caligiuri wieder im Kader.

Noch schwieriger ist die Situation für Hertha BSC. Die Berliner stehen bei sieben Punkten Rückstand auf die Gastgeber erneut vor einem «Endspiel» um den Klassenverbleib. Zwar kam die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel unter der Woche nicht über ein 1:1 gegen Benfica Lissabon in der Europa League hinaus, in Sachen Trotzreaktion haben die Berliner den Charaktertest aber bestanden. «Wir mussten einen frühen Rückstand wegstecken, das hat die Mannschaft fantastisch gemacht», lobte Funkel vor dem Duell in Südbaden.

Dort wird Mittelfeldspieler Gojko Kacar wegen einer Knieprellung weiter fehlen. Der zuletzt angeschlagene Pal Dardai macht laut Funkel dagegen einen guten Eindruck. Die Probleme der Berliner sind in einem Punkt ganz ähnlich wie die der Freiburger. «Das, was absolut zu verbessern ist, ist der Torabschluss», erklärte Funkel. (dpa)

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