Fußball Vorteil Chelsea - ManU schlägt Arsenal mit 3:1

London. Unbeeindruckt vom Medienspektakel um Abwehrchef John Terry setzt der FC Chelsea die Jagd nach dem Titel in der englischen Premier League fort.
31.01.2010, 19:50
Lesedauer: 2 Min
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London. Unbeeindruckt vom Medienspektakel um Abwehrchef John Terry setzt der FC Chelsea die Jagd nach dem Titel in der englischen Premier League fort.

«Chelsea ist die Mannschaft, die man schlagen muss», stellte das Blatt «News of the World» nach dem 2:1 der Londoner beim FC Burnley anerkennend fest. Einen Tag nach den Enthüllungen der Boulevardpresse über sein Privatleben gelang ausgerechnet Chelsea- und England-Kapitän Terry mit einem Kopfball (82. Minute) der Siegtreffer für das Team von Michael Ballack.

Meister Manchester United blieb den «Blues» allerdings auf den Fersen und demontierte den Tabellendritten FC Arsenal auf dessen Platz in einem streckenweise hochklassigen Spiel mit 3:1. Nani (33.) mit tatkräftiger Unterstützung von Arsenal-Torwart Manuel Almunia, der überragende Wayne Rooney (37.) mit seinem 100. Premier- League-Tor und Ji-Sung Park (52.) fügten den jungen «Gunners» im Emirates-Stadion eine empfindliche Niederlage bei. Thomas Vermaelen gelang der Ehrentreffer für Arsenal (80.). Während ManU auf einen Zähler an Chelsea heranrückte, erlitten die Titel-Ambitionen der seit fünf Jahren auf eine Trophäe wartenden Nord-Londoner einen Dämpfer.

«Er hat fantastische Arbeit geleistet, er ist sehr professionell», lobte derweil Chelsea-Trainer Carlo Ancelotti Matchwinner Terry und ließ keine Zweifel aufkommen: «Ich habe nie daran gedacht, ihn nicht aufzustellen. Er ist unser Kapitän.» Die «News of the World» tischte unterdessen weitere Details aus dem Privatleben Terrys über ein Verhältnis mit der ehemaligen Freundin des früheren Teamkollegen Wayne Bridge auf und stellte hämisch die Eignung des Abwehrspielers als Nationalmannschafts-Kapitän infrage. Der englische Fußball- Verband FA und Nationaltrainer Fabio Capello lehnten dazu bislang jede Stellungnahme ab.

Bei Burnley zeigte sich der Spitzenreiter, dem seit November kein Auswärtssieg mehr gelungen war, längst nicht so dominant wie erwartet. Mit einem engagierten und umsichtigen Ballack, der beim Gang in die Halbzeitpause seinem Kapitän demonstrativ den Arm um die Schulter legte, ließ Chelsea aber immer wieder seine Klasse aufblitzen. Die Führung gelang Nicolas Anelka, der nach weitem Abwurf von Keeper Petr Cech einen Blitzangriff in drei Zügen mit seinem zwölften Saisontor abschloss (27.). Nach dem Ausgleich durch Steven Flechter (50.) erhöhte Chelsea die Schlagzahl und Terry gelang der entscheidende Treffer.

Der FC Liverpool machte derweil im Kampf um Platz vier Boden gut und rückte durch das 2:0 über die Bolton Wanderers wie Manchester City (2:0 gegen Schlusslicht FC Portsmouth) bis auf einen Zähler an Tottenham Hotspur heran, das sich 1:1 von Birmingham City trennte. «Ich denke, es geht aufwärts», meinte Liverpools spanischer Trainer Rafael Benitez nach dem Heimsieg erleichtert. (dpa)

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