WM in Katar War's das? Lewandowski lässt WM-Zukunft offen

Robert Lewandowski verliert das Superstar-Duell gegen Kylian Mbappé und scheidet mit Polen im Achtelfinale aus. Seine Katar-Ziele hat der Weltfußballer erreicht. Die WM-Zukunft ist offen.
05.12.2022, 05:47
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von dpa

Robert Lewandowski verließ die WM-Bühne mit gemischten Gefühlen.

„Auf der einen Seite können wir stolz sein, wir haben alles versucht. Auf der anderen Seite haben wir verloren“, sagte der Weltfußballer nach dem 1:3 im Achtelfinale gegen Weltmeister Frankreich. Während sich die Franzosen um ihren Superstar Kylian Mbappé auf das Viertelfinale gegen England freuen, geht es für Polen nach Hause.

„Ich wäre gerne länger bei der WM geblieben, aber am Ende haben wir unser Ziel erreicht“, sagte Lewandowski. „Wenn du gegen den Weltmeister spielst, ist es immer hart.“ Ob der Star des FC Barcelona bei einer erfolgreichen Qualifikation der Nationalmannschaft auch in vier Jahren beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada dabei sein wird, ließ der 34-Jährige am Sonntagabend offen.

WM-Bilanz

Das große Ziel war das erste Achtelfinale Polens bei einer Weltmeisterschaft seit 1986 - und das erste WM-Tor für Lewandowski. Beides glückte dem früheren Bayern-Star. Mit dem ersten Treffer beim 2:0 gegen Saudi-Arabien erfüllte er sich einen „Traum aus frühester Kindheit“, war danach ungewohnt emotional. Gegen Frankreich traf er nochmal, als er einen Handelfmeter im zweiten Versuch verwandelte. Ärgerlich war für ihn und das Team der verschossene Elfmeter beim 0:0 gegen Mexiko zum Start.

Zukunft

Vor dem Turnier hatte sich Lewandowski nicht festgelegt. Und auch nach dem Aus tat er das nicht. „Es ist jetzt schwer zu sagen. Von der körperlichen und sportlichen Seite habe ich keine Sorge, aber es gibt so viele unterschiedliche Dinge, die alle zusammen darüber entscheiden können, dass es die letzte WM sein könnte“, sagte er. Der Vater zweier Töchter wies darauf hin, dass es so viele Dinge außerhalb des Fußballs gebe - und dann müsse man alle Punkte bewerten und entscheiden. Lewandowskis Vertrag beim FC Barcelona endet am 30. Juni 2026, zum WM-Zeitpunkt ist er also voraussichtlich noch Profi.

Superstar-Duelle

Gegen Lionel Messi und Argentinien gab es ein 0:2, gegen Frankreich und Mbappé ein 1:3. Zwar ging Lewandowski jeweils als Verlierer vom Platz, aber er hat auch nicht so exzellente Mitstreiter wie die beiden. „Wenn du kleine Fehler gegen Frankreich machst, kassierst du zwei Tore“, sagte Lewandowski. „Wir haben gekämpft und unser Bestes versucht.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+