Fußball Warschauer Metrobau - EM-Termin gefährdet

Warschau. Staus und Baustellen statt schnelle Fahrt mit der U-Bahn zum neuen polnischen Nationalstadion: Dieses Szenario für Besucher der Fußballeuropameisterschaft im kommenden Juni scheint immer wahrscheinlicher.
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Warschau. Staus und Baustellen statt schnelle Fahrt mit der U-Bahn zum neuen polnischen Nationalstadion: Dieses Szenario für Besucher der Fußballeuropameisterschaft im kommenden Juni scheint immer wahrscheinlicher.

"Ich bin mir heute nicht sicher, ob es gelingt, den Bau der Station termingerecht abzuschließen", räumte ein Vertreter der Bauleitung im polnischen Nachrichtensender TVN 24 ein. Allein der Bau der U-Bahn bis zur östlichen Weichselseite, an der das Stadion liegt, werde frühestens im April beendet. Wann der Bauabschnitt zum Stadion selbst fertig ist, will derzeit niemand schätzen.

Das Warschauer Nationalstadion, in dem im kommenden Juni das EM-Eröffnungsspiel angepfiffen werden soll, ist als einzige der vier polnischen EM-Arenen ebenfalls noch nicht fertiggestellt. Ursprünglich sollte der Bau im Sommer abgeschlossen werden. Inzwischen ist fraglich, ob es gelingt, die Bauarbeiten im November zu beenden.

Polen richtete die EM gemeinsam mit der Ukraine aus. Die anfängliche Euphorie vieler Polen, Gastgeber der EM zu sein, ist inzwischen Meinungsumfragen zufolge Ernüchterung gewichen. Die anhaltenden Beeinträchtigungen des Straßenverkehr, Sperrung ganzer Straßenzüge für den U-Bahn-Bau und Behinderungen des sanierungsbedürftigen Bahnbetriebs haben dazu entscheidend beigetragen. (dpa)

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