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BVB jubelt, FC Bayern patzt: Vorfreude auf Spitzenspiel

04.11.2018 0 Kommentare

Dortmund grüßt von der Spitze
Dortmund Spieler Raphael Guerreiro (l-r), Maximilian Philipp, Axel Witsel und Jadon Sancho jubeln nach dem Sieg. Foto: P. Steffen (Peter Steffen / dpa)

An Borussia Dortmund vorbeiziehen können die Bayern beim großen Bundesliga-Kräftemessen am kommenden Samstag nun nicht mehr. Der Rückstand der Münchner auf den BVB beträgt nach dem 1:1 gegen den SC Freiburg wieder vier Punkte.

Anders als der deutsche Fußball-Rekordmeister gab sich Dortmund keine Blöße. Die Vorfreude auf das Topspiel am kommenden Wochenende ist groß. Auch ein anderer Revierclub hatte am 10. Spieltag Grund zur Freude. Die Schlaglichter der Samstagsspiele und ein Ausblick auf den Sonntag.

PATZER: Das hatten sich die Bayern anders vorgestellt. Statt sich mit einem souveränen Sieg gegen den SC Freiburg weiter Selbstvertrauen zu holen und am kommenden Samstag in Dortmund die Tabellenspitze anzugreifen, mussten die Münchner einen erneuten Rückschlag hinnehmen. 1:1 hieß es am Ende gegen den SCF, der das 1:0 der Bayern spät ausglich. „Wir gehen in Führung und das dürfen wir uns als Bayern München nicht mehr nehmen lassen“, sagte Coach Niko Kovac. Der Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund ist nun wieder auf vier Zähler angewachsen.

VORFREUDE: Durchschnittlich gespielt, trotzdem gewonnen. Borussia Dortmund bleibt auch nach dem knappen 1:0-Erfolg beim VfL Wolfsburg in dieser Saison ungeschlagen. Mit einem Sieg beim Gipfeltreffen am kommenden Samstag gegen den FC Bayern kann der BVB den Rekordmeister schon auf sieben Punkte distanzieren. Thomas Delaney freut sich schon auf die Partie. „Das wird geil“, sagte der Dortmunder Mittelfeldspieler.

MALOCHE: Die wird auf Schalke traditionell geschätzt. Beim 3:1-Erfolg gegen Hannover 96 glänzten die Knappen nicht, mit dem Einsatz seiner Spieler war Coach Domenico Tedesco jedoch zufrieden. Das Team habe „enorm viel investiert“, sagte der Fußball-Lehrer. „Sicherlich ist in vielen Bereichen noch Luft nach oben. Aber wir bleiben ruhig, krempeln die Ärmel hoch und malochen.“

DOPPELPACK: Der gelang Nationalspieler Timo Werner beim 3:0-Sieg von RB Leipzig bei Hertha BSC. Mit nun sechs Saisontreffern liegt der Stürmer in der Torschützenliste auf Schlagdistanz zu den führenden Sébastien Haller, Luka Jovic (beide Eintracht Frankfurt) und Paco Alcácer (Borussia Dortmund), die allesamt sieben Tore erzielt haben. Wie Werner gelangen auch Ondrej Duda (Hertha BSC), Alfred Finnbogason (FC Augsburg) und Marco Reus (Borussia Dortmund) jeweils sechs Treffer. Übrigens: Werner traf schon zum dritten Mal in der laufenden Saison doppelt.

MORAL: Die zeigte der 1. FC Nürberg beim 2:2 in Augsburg. Gleich zweimal glichen die Franken eine Augsburger Führung aus. „Nachdem wir die erste Halbzeit verschlafen haben, ist es fantastisch, dass wir nochmal so zurückgekommen sind“, sagte FCN-Coach Michael Köllner. „Wir haben einen richtig guten Charakter, die Mannschaft bleibt immer positiv und holt alles raus.“

AUSWÄRTSSTÄRKE: Vier Tore gelingen bei Bayer Leverkusen nicht vielen Teams, doch 1899 Hoffenheim schoss sich im Rheinland schon für das wichtige Champions-League-Duell bei Olympique Lyon am Mittwoch warm. Der 4:1-Erfolg war der dritte Auswärtssieg der Kraichgauer in Serie. Das gelang dem Club in seiner Bundesligageschichte zuvor noch nie.

AUSGEGLICHEN: Mit Friedhelm Funkel und Dieter Hecking standen sich am Sonntag die beiden erfahrensten aktiven Bundesliga-Trainer gegenüber. Und Hecking konnte mit Borussia Mönchengladbach beim 3:0 (0:0)-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf seine persönliche Bilanz aufbessern. Denn im direkten Vergleich steht es zwischen dem 64-jährigen Funkel und dem zehn Jahre jüngeren Hecking nun unentschieden: Viermal gewann Funkel gegen Hecking, viermal gewann nun auch Hecking gegen Funkel - und fünfmal endeten Duelle zwischen diesen beiden Trainern und ihren Mannschaften unentschieden.

VERPASST: Nach dem zweiten Dämpfer nacheinander kann sich Werder Bremen nicht wie erhofft in der Spitzengruppe festsetzen. Beim 1:2 bei Mainz 05 zeigten die Norddeutschen zu lange eine schwache Leistung, der Anschlusstreffer von Claudio Pizarro kam zu spät. „Wir werden sprechen, das ist wichtig. Es geht jetzt aber nicht darum, etwas in Frage zu stellen“, sagte Trainer Florian Kohfeldt: „Wir wollen in den nächsten Wochen wieder ein anderes Gesicht zeigen.“ (dpa)


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Leserkommentare
IhrenNamen am 23.10.2019 14:46
10 Minuten Fehlalarm führen zu völliger Panik und Posttraumatischen Belastungsstörungen... Wie überleben eigentlich die Menschen in echten Kriesen- ...
Tysken2 am 23.10.2019 14:43
Warum werden beim WK eigentlich immer noch so oft diese PS-Protzkarren vorgestellt?
Ist der Groschen da noch nicht gefallen?