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BVB wieder kämpferisch - Nürnberg und 96 droht K.o.

04.05.2019 0 Kommentare

Angriffslustig
BVB-Trainer Lucien Favre hat den Titelkampf doch noch nicht aufgegeben. Foto: Ina Fassbender (Ina Fassbender / dpa)

Dortmunds Trainer Lucien Favre hat im Titelrennen mit dem FC Bayern seine Kampfeslust wiedergefunden.

Nach der umstrittenen Kapitulation als Folge der Derby-Niederlage gegen Schalke 04 sieht der BVB-Coach vor der Partie bei Werder Bremen am Samstag (18.30 Uhr/Sky) wieder alle Chancen für Schwarz-Gelb. Vorlegen muss am 32. Spieltag der FC Bayern (15.30 Uhr/Sky) in seiner Partie gegen Hannover 96. Den Niedersachsen droht wie dem 1. FC Nürnberg der K.o. im Abstiegskampf. Gewinnt der VfB Stuttgart sein Gastspiel bei Hertha BSC, helfen dem Duo am 32. Spieltag nur noch eigene Siege, um den fixen Absturz in die 2. Liga noch verhindern zu können.

TITELKAMPF: „Jetzt ist wieder alles möglich.“ Vor dem schweren Auswärtsspiel in Bremen denkt Lucien Favre nicht mehr an die miese Stimmung nach dem 2:4 gegen Schalke. Da die Bayern nur um zwei Punkte voraus sind, glaubt der Dortmund-Coach noch an den Meister-Coup. Allerdings muss der BVB als Spätfolge der Derby-Pleite einen Ersatz für den gesperrten Kapitän Marco Reus finden. „Es bringt nicht viel, darüber zu sprechen. Er ist nicht da, er ist gesperrt.“ Vermutlich wird Mario Götze in der Zentrale spielen.

In München diskutieren sie ganz andere Personalprobleme. Trainer Niko Kovac würde gerne Franck Ribéry und Arjen Robben (beide 36) einen gebührenden Abschied ermöglichen. Doch Serge Gnabry (23) und Kingsley Coman (22) haben den Oldies längst den Rang abgelaufen. Für Sentimentalitäten ist kein Raum - auch nicht gegen Schlusslicht Hannover 96.

Die Ausgangslage im Meisterkampf ist klar. Gewinnen die Bayern und Dortmund verliert, ist der Titelverteidiger praktisch uneinholbare fünf Punkte voraus. Patzen die Bayern, könnte der BVB wieder vorbeiziehen.

ABSTIEGSKAMPF: Alle Blicke gehen nach Berlin. Dabei hat Hertha BSC mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun. Verliert der Hauptstadtclub allerdings am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfB Stuttgart könnte das Abstiegsschicksal von Hannover 96 und dem 1. FC Nürnberg schon besiegelt sein. Nur bei eigenen Siegen gegen die Bayern und beim VfL Wolfsburg könnten sich die Traditionsclub die Chance zur Rettung noch bewahren.

Für Hannover ist die Lage sogar noch prekärer. Schon ein VfB-Remis würde die Niedersachsen zum Punktgewinn in München verpflichten. Stuttgart hat auf dem Relegationsrang 16 ein großes Eigeninteresse. Bei einem Sieg könnte die Lücke auf Schalke (6 Punkte) und Augsburg (7) verkleinert werden, die am Sonntag (13.30 Uhr) gegeneinander spielen.

EUROPAPOKAL: Eintracht Frankfurt ist das große Europa-Vorbild. Und in der Bundesliga der Gejagte. Gleich vier Mannschaften rechnen sich noch Chancen auf den vierten Platz aus, den die Hessen innehaben - und der die Qualifikation zur Champions League bringt. Im Rennen um einen Königsklassenplatz und drei Tickets zur Europa League kommt es am 32. Spieltag zu zwei direkten Duellen.

Die Gladbacher (5./51 Punkte) empfangen 1899 Hoffenheim (7./50.). Die Eintracht (4./54) muss zwischen ihren Halbfinal-Spielen der Europa League gegen Chelsea am Sonntag (18.00 Uhr) zu Bayer Leverkusen (6./51.). Der VfL Wolfsburg (8./49) könnte mit einem Sieg gegen Nürnberg zum großen Gewinner werden. Werder Bremen (9./46) hat vor dem Duell mit dem BVB wohl nur noch Außenseiterchancen auf einen internationalen Platz. (dpa)


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Leserkommentare
linde79 am 20.10.2019 17:58
Wie wäre es denn, wenn man auch mal die Qualität der Lehrer und Lehrerinnen hinterfragte? Wie wäre es in Anbetracht der Bildungsmisere, die ...
Michalek am 20.10.2019 17:37
Schüler brauchen keine Erhebungen und sie sollten nicht als Versuchskaninchen herhalten müssen.

Grundschüler brauchen Unterricht, der ...