Sport-Schnack Gäste aus Politik und Sport beim Luftgewehr-Wettkampf

Bei den Sportschützen Bremen, Basketball Lesum/Vegesack, der HSG Vegesack-Hammersbeck und der HSG Schwanewede/Neuenkirchen wurde nicht nur über Ergebnisse gesprochen.
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Von wk

Der mit zwei Siegen erfolgreich absolvierte Heimkampf der Sportschützen Bremen in der 2. Luftgewehr-Bundesliga Nord stieß auf reges Interesse. „Viele der Zuschauer waren sehr interessiert, wie so ein Bundesligawettkampf vonstattengeht“, so Vereinschef Andreas Brenneke. Uwe Knapp, Pistolentrainer der norwegischen Nationalmannschaft, führte als Moderator durch das Programm. „Er sorgte für Stimmung und überzeugte mit seiner fachlichen Kompetenz“, betonte Brenneke. Der frühere Coach des Burger SV habe sich auch ein paar Zuschauer und Gäste aus Politik und Sport geschnappt und mit ihnen geplaudert. Zu ihnen zählten das Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und Sprecher der SPD-Fraktion für Kultur, Elombo Bolayela, der Leiter des Sportamts Bremen, Christian Zeyfang, die Geschäftsführerin des Landessportbundes, Karoline Müller, sowie der Präsident des Bremer Schützenbundes, Horst Heitmann, und dessen Stellvertreter Hans-Jürgen Krüger. ⇒KH


Andreas Bruns kehrt zurück in die Bremer Basketball-Szene – zumindest auf Teilzeitbasis. Der Ur-Lesumer – beim TSV Lesum-Burgdamm durchlief er sämtliche Jugend-Mannschaften – hat sich dem Oberliga-Team von Basketball Lesum/Vegesack (BLV) angeschlossen, zuletzt spielte er bei der SG ART Giants Düsseldorf in der 2. Regionalliga. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt ist auch der momentane Wohnort von Bruns, beruflich bedingt ist er unter der Woche jedoch häufig in Hannover zu finden. „Und an den Wochenenden meist in Bremen“, fügt Ronny Arnoldt, Trainer des BLV-Teams hinzu. „Da hat er Lust bekommen, wieder mit seinen alten Kumpels zu spielen, auch wenn er natürlich nicht regelmäßig mit uns trainieren kann“ (Arnoldt). In Bremen spielte Bruns zuletzt bei den Weser Baskets in der 1. Regionalliga und half in der Saison 2016/17 gehörig mit, unter Trainer Cai Kaiser den Klassenerhalt nach einem veritablen Saison-Fehlstart doch noch zu schaffen. ⇒GOL


Auf der Überholspur befindet sich die Faustball-Sparte des Lemwerder TV – spielt das erste Damenteam in der Halle doch in der 2. Bundesliga und die LTV-Herren inzwischen in der Regionalliga Niedersachsen. Doch in Sachen Ergebnisdienst befinden sie sich noch tief im Winterschlaf, weil sie in der Ernst-Rodiek-Sporthalle die elektronische Anzeigentafel nicht benutzen. „Es gibt eine Fernbedienung im Regie-Raum. Man bräuchte für die Benutzung aber eine Einweisung, die von uns aber noch keiner bekommen hat“, äußerte sich der LTV-Spartenleiter Uwe Kienast. Auch fehlt ein langes Kabel, das von der Rückwand der Tribüne bis zum Anschreibe-Tisch reicht. „Die Handballer, die dieses Gerät bislang nutzten, saßen immer im Geräteraum. Doch das hilft uns nicht, da wir die Tore zum Geräteraum immer abschließen. So greifen wir immer noch auf die alte herkömmliche Umklapp-Anzeigetafel zurück“, so Uwe Kienast. ⇒OSH


Es hat schon etwas Verrücktes an sich: Da stellt die weibliche C-Jugend der HSG Vegesack-Hammersbeck in der Torschützenliste der Handball Landesliga aktuell gleich drei Spielerinnen unter den Top-acht-Werferinnen und steht trotzdem ohne Punkte auf dem letzten Tabellenplatz (0:8 Zähler). Ihre Rückraumspielerin Lea Vukmirovic verlor bei der 27:46 (19:22)-Heimniederlage gegen die JHSG Varel auch noch ihre Poleposition, obwohl sie gegen die Niedersachsen neunmal ins Schwarze getroffen hatte. Da ihre direkte Konkurrentin um den Spitzenplatz, Johanne Hobbensiefken, jedoch gegen die Nordbremerinnen gleich 19 Mal einnetzte, erklomm diese in der Torjägerstatistik mit 38 Treffern prompt den Gipfel. Gefolgt von der Zweitplatzierten Lea Vukmirovic (34) und den weiteren Vegesackerinnen Albina Ademaj (26 Tore/Platz vier) und Selin Öztürk (16/Platz acht). In der rund vor einem Monat beendeten Aufstiegsrunde zur Oberliga war Vukmirovic mit 55 Toren Erste gewesen, Hobbensiefken mit 41 Toren Dritte. ⇒ELO


„Glühwein für alle – ist alle!“ hieß es bei den Verbandsliga-Handballern der HSG Schwanewede/Neuenkirchen in der Halbzeit des Punktspiels gegen den TvdH Oldenburg. Rund 15 Liter hatte der Tabellenzweite seinen 200 Zuschauern im letzten Heimspiel des Jahres aus der Mannschaftskasse spendiert und einen unterhaltsamen 37:25-Erfolg obendrauf gepackt. Das zehnte ungeschlagene Spiel in Folge hat die HSG-Anhänger zusätzlich auf den Geschmack gebracht, denn noch am erfolgreichen Abend trugen sich die ersten zehn Mitreisewilligen für das letzte Auswärtsspiel des Jahres beim Vorletzten TuS Bramsche (Sonntag, 17 Uhr) ein. Dafür stellt das Reiseunternehmen „Die Ausreißer“ auf eigene Kosten einen größeren Bus zur Verfügung, sodass neben den Spielern und eingetragenen Fans noch kostenlos Platz für weitere 24 Zuschauer zur Verfügung steht. Die Abfahrt erfolgt um 13 Uhr von der Waldschule Schwanewede, Anmeldungen nimmt Gernot Hesser unter der Handynummer 0173 24 62 677 entgegen. ⇒ELO

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