Weser-Ems-Liga: HSG Delmenhorst II schlägt Emden / Harpstedt beendet Negativlauf Gallmann-Sieben an der Spitze

Delmenhorst·Ganderkesee-Bookholzberg·Wildeshausen. Die Handballer der HSG Delmenhorst II haben die Tabellenspitze der Weser-Ems-Liga erklommen. Durch einen 35:27 (19:10)-Erfolg über die HSG Emden sicherte sich das Team am Sonnabend den Platz an der Sonne.
05.04.2016, 00:00
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Von Rolf Behrens

Die Handballer der HSG Delmenhorst II haben die Tabellenspitze der Weser-Ems-Liga erklommen. Durch einen 35:27 (19:10)-Erfolg über die HSG Emden sicherte sich das Team am Sonnabend den Platz an der Sonne. Mit drei Pluspunkten weniger rangiert die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II nach ihrem 35:28 (18:12)-Sieg über die HSG Neuenburg/Bockhorn auf dem dritten Rang. Unterdessen setzte sich Grüppenbührens dritte Mannschaft souverän mit 31:22 (18:13) gegen die HSG Blexen/Nordenham durch, während die HSG Harpstedt/Wildeshausen die Rote Laterne abgab, indem sie den TuS Holthusen mit 27:22 (12:11) bezwang.

HSG Delmenhorst II - HSG Emden 35:27 (19:10). Gegen die abstiegsbedrohten Emder brauchten die Delmenhorster keine Glanzleistung, um sicher zu gewinnen. Von Beginn an lief es für die Gastgeber wunschgemäß. Im Tor zeigte Maik Krause eine tadellose Leistung, und das Angriffsspiel funktionierte gut. So traf Steffen Eilers nach zehn Minuten bereits zum 8:3. Kurz vor dem Seitenwechsel markierte Tobias Hoper das 18:8. Die Hausherren hätten zur Pause sogar höher als mit 19:10 vorne liegen können, wenn sie nicht bei einigen Würfen zu leichtsinnig agiert hätten. Im zweiten Durchgang änderte sich wenig. Nach 45 Minuten erzielte Niklas Cordes das 27:14. Trainer Volker Gallmann konnte sich entspannt zurücklehnen, ärgerte sich aber ein bisschen über die vielen kassierten Tore. „17 Gegentreffer in der zweiten Halbzeit sind einfach zu viel“, betonte er. Die Delmenhorster müssen nun noch viermal in eigener Halle und nur zweimal auswärts antreten. Ihre Chancen auf den Landesliga-Aufstieg stehen also gut.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - HSG Neuenburg/Bockhorn 35:28 (18:12). Die stark abstiegsbedrohten Neuenburger waren kein Maßstab für Grüppenbühren. Das Spiel war bereits nach einer Viertelstunde gelaufen. Von 8:1 (9.) zog die Heim-Sieben auf 13:3 (15.) davon. Danach wechselte Coach Andreas Müller viel durch, was den Spielfluss seiner Mannschaft etwas hemmte. Die Gäste kamen somit bis zur Halbzeit auf 12:18 heran. Spannend wurde es nach dem Seitenwechsel aber nicht mehr. Die Grüppenbührener waren stets Herr der Lage, ließen es mit der hohen Führung im Rücken aber phasenweise etwas ruhiger angehen. „Wir haben vieles gut gemacht, allerdings ärgern mich die vielen Gegentore doch ein wenig“, bilanzierte Müller.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III - HSG Blexen/Nordenham 31:22 (18:13). Die Grüppenbührener kamen dem Klassenerhalt durch den ungefährdeten Heimsieg einen großen Schritt näher und liegen jetzt auf dem achten Tabellenplatz. Gegen den Siebten aus Nordenham boten sie ihre wohl beste Saisonleistung. Nur die Abwehr tat sich im ersten Abschnitt noch etwas schwer und ermöglichte den Gästen teilweise einfache Tore. Dafür überzeugten die Gastgeber aber in der Offensive. Über 5:4 (14.) setzten sie sie nach einem Doppelschlag von Marc Hische auf 12:6 ab. Mit 18:13 ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel beherrschten die Schützlinge von Trainer Gerold Steinmann das Geschehen weiterhin klar. Ralph Ohlebusch traf zum 21:13 (37.). Nach 49 Minuten lag die Heimmannschaft mit 25:19 vorne, wobei Torwart Sascha Dellwo zwischenzeitlich drei Siebenmeter pariert hatte. In der Schlussphase zauberten die Grüppenbührener sogar: Till Schwab markierte per Kempa-Trick das 31:20.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - TuS Holthusen 27:22 (12:11). Die Harpstedter können doch noch gewinnen. Letztmals gepunktet hatten sie am 5. Dezember beim 23:23 gegen die HSG Wilhelmshaven II. Jetzt holten sie im Kellerduell ihren zweiten Saisonsieg und beförderten ihren Gegner Holthusen dadurch auf den letzten Platz. Bis zum 6:6 verlief die Begegnung relativ ausgeglichen. Dann setzten sich die Gastgeber auf 8:6 ab und gingen mit einem knappen 12:11-Vorsprung in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte hatten die Harpstedter weiterhin leichte Vorteile.Eine überragende Leistung bot Torwart Daniel Kramer. „Er hat toll gehalten und uns den Rücken gestärkt“, lobte Coach Peter Büssing. Als Timo Kern in der 46. Minute das 20:15 gelang, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Holthusen gab jedoch nicht auf und kämpfte sich noch einmal auf 22:23 heran (53.). Davon ließen sich die Hausherren aber nicht verunsichern. Durch Treffer von Henning Meyer und Timo Kern machten sie alles klar – 27:22.

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