Weser-Ems-Liga: HSG Delmenhorst II gewinnt 32:28 in Rastede / Harpstedts Abstieg nach Pleite in Blexen besiegelt Gallmann-Sieben bleibt auf Titelkurs

Rastede·Oldenburg·Blexen. Die Handballer der HSG Delmenhorst II liegen in der Weser-Ems-Liga weiterhin auf Meisterschaftskurs. Der Spitzenreiter gewann am Sonnabend beim VfL Rastede mit 32:28 (15:13).
12.04.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens

Die Handballer der HSG Delmenhorst II liegen in der Weser-Ems-Liga weiterhin auf Meisterschaftskurs. Der Spitzenreiter gewann am Sonnabend beim VfL Rastede mit 32:28 (15:13). Nur einen Punkt dahinter liegt allerdings der TvdH Oldenburg II, der die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II mit 32:25 (15:11) bezwang. Unterdessen ist der Abstieg der HSG Harpstedt/Wildeshausen nach der 31:39 (11:15)-Niederlage bei der HSG Blexen/Nordenham auch rechnerisch besiegelt.

VfL Rastede - HSG Delmenhorst II 28:32 (13:15). Nach dem Erfolg in Rastede haben die Delmenhorster im Titelkampf eine glänzende Ausgangsposition. An den letzten fünf Spieltagen bestreitet das Team von Trainer Volker Gallmann vier Partien in eigener Halle. Allerdings warnt Gallmann schon einmal: „Zu Hause gegen die zweite Mannschaft von Grüppenbühren/Bookholzberg und auswärts in Blexen erwarten uns noch ganz schwierige Aufgaben.“

Selbstbewusstsein haben die Delmenhorster nach ihrem neunten Sieg in Folge zweifellos zuhauf. In Rastede führten sie in der 18. Minute mit 9:6, wurden dann allerdings etwas übermütig. Durch technische Fehler und Fehlwürfe bauten die Gäste ihren Gegner auf, der plötzlich mit 12:11 sowie 13:12 vorne lag. Sascha Bähner und Steffen Eilers drehten aber kurz vor dem Seitenwechsel mit ihren Toren die Partie wieder – 15:13. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gäste schnell auf 17:13. Beim Stand von 20:14 war dann eine Vorentscheidung gefallen, in der Folge brachte die Gallmann-Sieben das Spiel souverän zu Ende.

TvdH Oldenburg II – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 32:25 (14:10). Im Duell zweier Verfolger des Tabellenführers Delmenhorst hatten die Grüppenbührener das Nachsehen. „Die Oldenburger haben eine gute Leistung gebracht, vollauf verdient gewonnen und stehen zurecht auf Platz zwei“, musste Trainer Andreas Müller anerkennen. Dabei hatten sich die Gäste einiges vorgenommen. „Wir wollten die Partie lange offen halten, aber das ist uns nicht gelungen“, sagte Müller. In der ersten Halbzeit fehlte den Grüppenbührenern oftmals die Durchschlagskraft im Angriff, und auch in der Deckung standen sie nicht immer stabil. Die Gastgeber zogen zwischen der sechsten und 18. Minute von 4:2 auf 8:4 davon. Zur Pause lagen sie mit 14:10 vorne.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Müller-Schützlinge dann noch einmal alles. Der stark aufspielende Nils Hammler, der insgesamt zwölf Tore warf, brachte sein Team auf 15:17 heran. Anschließend leisteten sich die Gäste aber wieder zu viele Fehler und ermöglichten ihrem Gegner von der 37. bis zur 43. Minute einen Zwischenspurt. Die Oldenburger erhöhten auf 23:16 – die Vorentscheidung. Zwar ließen sich die Grüppenbührener auch jetzt nicht hängen, doch in Gefahr bringen konnten sie die Gastgeber nicht mehr.

HSG Blexen/Nordenham – HSG Harpstedt/Wildeshausen 39:31 (15:11). Der Abstieg der Harpstedter hatte sich schon länger abgezeichnet, jetzt haben sie Gewissheit. Nun geht es für die Mannschaft von Trainer Peter Büssing nur noch darum, sich anständig aus der Liga zu verabschieden. In Blexen bemühte sich der kleine, sehr überschaubare Kader redlich, hatte aber keine wirkliche Chance. Philipp Röper traf zwar in der Anfangsphase zum 1:1, und Sebastian Überschar markierte das 3:3 (6.), doch danach übernahmen die Gastgeber die Initiative. Blexen/Nordenham zog auf 10:4 davon, dann kämpften sich die Harpstedter auf 10:12 heran. Im zweiten Durchgang war die Partie allerdings schnell gelaufen. Die Hausherren kamen erst zum 17:11 und wenig später zum 21:14.

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