Weser-Ems-Ligist feiert vierten Sieg in Folge - 35:32 Ganderkesee lässt sich vom Tabellenzweiten nicht aufhalten

Delmenhorst. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen hat in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer ein kleines Lebenszeichen von sich gegeben. Vor eigenem Anhang bezwang das Team von Trainer Uwe Lampe die HSG Blexer TB/SV Nordenham mit 31:24 (13:9). Den vierten Sieg in Folge meldete der TSV Ganderkesee, der die HSG Westerstede/Zwischenahn mit 35:32 (16:17) bezwang. Keine Chance hatte dagegen die HSG Grüppenbühen/Bookholzberg II beim 17:33 (8:20) beim Tabellenführer HG Jever/Schortens II:
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen hat in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer ein kleines Lebenszeichen von sich gegeben. Vor eigenem Anhang bezwang das Team von Trainer Uwe Lampe die HSG Blexer TB/SV Nordenham mit 31:24 (13:9). Den vierten Sieg in Folge meldete der TSV Ganderkesee, der die HSG Westerstede/Zwischenahn mit 35:32 (16:17) bezwang. Keine Chance hatte dagegen die HSG Grüppenbühen/Bookholzberg II beim 17:33 (8:20) beim Tabellenführer HG Jever/Schortens II:

TSV Ganderkesee - HSG Westerstede/Zwischenahn 35:32 (16:17): Ein feiner Erfolg gegen den Tabellenzweiten. Allerdings konnte das Trainergespann Voß-hans/Wiegmann nicht mit allem zufrieden sein. Die ersten 20 Minuten stimmten nachdenklich. Die Abwehr stand zu passiv zum Gegenspieler und fand nicht ihren Rhyth-mus. Dahinter war dann auch Tim Tietjen im Tor oftmals machtlos. Nach 13 Minuten stand es bereits 10:16. Erst als sich die Spieler im defensiven Bereich nach der Verletzung von Sören Laurus an ihre Tugenden erinnerten und Nils Werner mit seinem Einzelaktionen die Torquote höher schraubte, war der TSV auf Augenhöhe. Andreas Kirschning löste Tim Tietjen ab und zur Pause war der TSV beim 16:17 wieder voll im Spiel. Mit verbesserter Abwehrarbeit sowie den starken Michael Uken und Simon Mackenthun, die einen erfolgreichen Tempogegenstoß nach dem anderen liefen, zog der TSV nach dem 28:27 vorentscheidend auf 33:28 davon. In der zweiten Halbzeit konnte Nils Wer-ner nur

noch sporadisch eingesetzt werden, da er sich kurz vor der Halbzeit eine Verletzung zuzog.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - HSG Blexer TB/SV Nordenham 31:24 (13:9): Dieser Erfolg sollte dem Kellerkind aus Harp-stedt/Wildeshausen für die kommenden Aufgaben neues Selbstvertrauen geben. Trainer Uwe Lampe fang einige positive Aspekte. "Unsere 6:0-Abwehr mit den offensiv agierenden Außenspielern hat perfekt gestanden. Im Angriff haben wir so lange gespielt, bis wir gute Chancen hatten. Es hat sich sofort positiv bemerkbar gemacht, dass Kai Windhusen wieder dabei war." Mit einem 5:0 nach acht Minuten verzeichneten die Gastgeber einen Start nach Maß. Darauf aufgebaut, verteidigten die Lampe-Schützlinge diese Führung durchweg in der ersten Halbzeit. Daran sollte sich auch im zweiten Abschnitt nichts ändern. Das Team spielte weiter engagiert, kämpfte und setzte auch spielerische Akzente.

HG Jever/Schortens II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 33:17 (20:8): Der Meisterschaftsanwärter aus dem Ostfriesischen war für die Landkreis-HSG eine Nummer zu groß. Da sich die Gäste gut an die Vorgaben des Trainergespanns Maske/Hermann hielten, konnten sie bis zum 3:5 gut mithalten. Danach wurde der Angriff zu ungeduldig, so dass etliche Abschlüsse entweder zu früh oder zu unkonzentriert vonstatten gingen. Logische Folge war, dass die Gastgeber durch schnelle Ballgewinne Tempogegenstöße einlöeiten konnten, die zu einfachen Tore führten. 11:4 stand es nach 18 Minuten und zur Pause war beim 20:8 der Drops schon gelutscht. "Wir brauchen endlich einmal ein Erfolgserlebnis, um wieder Selbstvertrauen zu bekommen", das ist der Wunsch von Trainer Dirks Maske für die Vorweihnachtszeit.

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