SG Findorff kassiert 21:36-Abfuhr beim TSV Altenwalde

Gebrauchter Tag an der Küste

Findorff. Thorsten Terborg musste über die Bewertung des Spitzenspiels beim TSV Altenwalde nicht lange nachdenken. „Das war ein rundum gebrauchter Tag“, stellte der Handball-Trainer der SG Findorff fest.
12.12.2019, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Findorff. Thorsten Terborg musste über die Bewertung des Spitzenspiels beim TSV Altenwalde nicht lange nachdenken. „Das war ein rundum gebrauchter Tag“, stellte der Handball-Trainer der SG Findorff fest. Und das wirkte nach der 21:36 (11:20)-Abfuhr in der Männer-Landesklasse beim Ligaprimus von der Nordseeküste fast noch wie eine Untertreibung.

Schließlich gingen den „Füchsen“ nicht nur die beiden Punkte flöten, dem Tabellenzweiten droht auch noch der längerfristige Ausfall seines Kreisläufers Marc Bösewill. Der zweitbeste Findorffer Torschütze (26 Tore aus sechs Spielen) fiel nach gut 23 Minuten schon in der ersten Hälfte mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss aus. Damit waren die Aktien der über 2:10 und 6:18 katastrophal gestarteten Gäste im Topduell schnell ins bodenlose abgestürzt und der Schrittmacher für die abschließende Weihnachtsfeier des Teams erlahmt. Für die SG Findorff war damit frühzeitig die erste Niederlage seit fünf Spielen (10:0 Punkte) endgültig zementiert.

„Altenwalde hat uns die Grenzen in puncto Dynamik und Zweikampf ganz klar aufgezeigt, wir hatten nicht den Hauch einer Chance“, stellte der SG-Trainer fest. Er hatte in diesem Match vor allem seinen zuletzt in starker Verfassung spielenden Linkshänder Jan Nikutowski vermisst. „In dieser Form werden sich die Niedersachsen die Meisterschaft nicht nehmen lassen“, ist er überzeugt.
Es war schon bezeichnend, dass der Findorffer Torwart Torben Knop noch der stärkste Spieler des Teams war – und das bei 36 TSV-Treffern. „Er hat noch etliche Hochkaräter entschärft“, klärte der SG-Coach auf.

Im Angriff überzeugte lediglich Steffen Bertram und mit Abstrichen Boy Röhlk. Daher konnte die SG Findorff ihr Kombinationsspiel auch nicht wie gewohnt gegen die starke Altenwalder Deckung durchbringen. Später agierten die Gäste mit den Nordseestädtern nur dann auf Augenhöhe, wenn die Niedersachsen ihre zweite Garde auf’s Feld schickten. „Alles in allem haben wir heftiges Lehrgeld gezahlt“, gab Thorsten Terborg zu.

Am Sonnabend geht es für die SG Findorff ins letzte Spitzenspiel des Jahres. Gegner ist um 19 Uhr in der Bezirkssportanlage an der Nürnberger Straße der TuS Zeven. Der Tabellenfünfte (10:6 Zähler) hat ein Spiel weniger als die „Füchse“ (12:6 Zähler) absolviert und weist die gleiche Anzahl an Minuspunkten auf. „Wir wollen den zweiten Platz gegen Zeven verteidigen“, gibt Terborg die Marschroute aus.

SG Findorff: Knop, Ahrens; Ohlhoff, Stelzner (3/2), Harms (1), Schröder, Brunswick (1), Bertram (3), Carneiro Alves (2), Gresens (4), Weihrauch, Röhlk (6/1), Bösewill (1).

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