Nach Baby-Pause der Rückraumspielerin erhält der TSV Morsum Verstärkung im Abstiegskampf Gegen GW Mühlen wieder mit Maike Röpke

Morsum. Am morgigen Freitag beim Tabellenvorletzten HSG Nordhorn (Anwurf 20.30 Uhr), am Sonntag gegen den Siebten GW Mühlen (16.30 Uhr) - der TSV Morsum muss im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen binnen knapp 48 Stunden zwei ganz entscheidende Spiele bestreiten. Da es mindestens vier Absteiger geben wird, wahrscheinlich aber fünf oder mehr, steht der Tabellenviertletzte mächtig unter Druck. "Wir haben uns gegenüber der Hinrunde gesteigert. Bleibt nur zu hoffen, dass wir auch mit der nötigen Unverkrampftheit in die Partien gehen", so Trainer Harald Logemann, der aus den guten Leistungen der vergangenen Wochen Hoffnung schöpft. Linkshänderin Maren Jacobsen gibt zu, dass die Situation höchst prekär ist, will aber keine Rechenexempel anstellen. "Man weiß nie, wie es kommt. Wir wollen und müssen einfach von jetzt an jedes Spiel gewinnen!"
12.04.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Schön

Morsum. Am morgigen Freitag beim Tabellenvorletzten HSG Nordhorn (Anwurf 20.30 Uhr), am Sonntag gegen den Siebten GW Mühlen (16.30 Uhr) - der TSV Morsum muss im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen binnen knapp 48 Stunden zwei ganz entscheidende Spiele bestreiten. Da es mindestens vier Absteiger geben wird, wahrscheinlich aber fünf oder mehr, steht der Tabellenviertletzte mächtig unter Druck. "Wir haben uns gegenüber der Hinrunde gesteigert. Bleibt nur zu hoffen, dass wir auch mit der nötigen Unverkrampftheit in die Partien gehen", so Trainer Harald Logemann, der aus den guten Leistungen der vergangenen Wochen Hoffnung schöpft. Linkshänderin Maren Jacobsen gibt zu, dass die Situation höchst prekär ist, will aber keine Rechenexempel anstellen. "Man weiß nie, wie es kommt. Wir wollen und müssen einfach von jetzt an jedes Spiel gewinnen!"

Vor diesem Hintergrund ist es eine besonders gute Nachricht, dass Maike Röpke, als Handballerin wohl noch besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Osmers, nach einjähriger Baby-Pause wieder zur Verfügung steht. "Sie wird am Sonntag gegen Mühlen wieder auf der Bank sitzen, womit wir eine gute zusätzliche Alternative hätten", freut sich Maren Jacobsen auf das Comeback ihrer Rückraumkollegin, die schon vor einigen Wochen das Training wieder aufgenommen und sogar in der zweiten Morsumer Mannschaft Spielpraxis gesammelt hat. Zwar wird man nicht gerade erwarten dürfen, dass sie Mühlen im Alleingang erledigt, aber allein mit ihrer Präsenz dürfte sie für den TSV Morsum ein vor allem in psychologischer Hinsicht überaus stabilisierender Faktor sein. Die Rückkehr von Maike Röpke kommt indes auch deshalb wie gerufen, weil vor den bevorstehenden Schicksalsspielen diverse Ausfälle zu beklagen sind. Tanja Schulz, Alina Wollering, Inga Meyer und Daniela Quest fehlen aus unterschiedlichen Gründen.

Logemann und Maren Jacobsen warnen unisono davor, die Aufgabe in Nordhorn zu leicht zu nehmen. Der Tabellenvorletzte ließ zuletzt mit einem spektakulären 33:14-Sieg in Mühlen aufhorchen. "Trainer Bernd Wegters Tochter Simone spielt nach ihrer Schwangerschaft wieder auf der zentralen Rückraumposition", liefert Logemann eine plausible Erklärung für den überraschenden Spielausgang. Für Maren Jacobsen ist daher auch der Morsumer Hinspielerfolg (23:18) ein Muster ohne Wert. "Es sind die letzten Ergebnisse, die zählen!" Erschwert werden dürfte die Morsumer Aufgabe durch die lange Anreise mit dem Kleinbus und durch die ungewohnte Anwurfzeit. Einige Spielerinnen kommen direkt von der Arbeit zum Treffpunkt.

Was die Partie gegen Mühlen angeht, sind die Aussichten laut Logemann trotz des Heimvorteils kaum besser. "Das ist eine Mannschaft, die uns mit ihrer schnellen und dynamischen Spielweise noch nie gelegen hat. Immer ganz schwer auszurechnen. "

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