Fußball Bezirksliga Geglückte Kür, verpatzte Pflicht

Der FSV Langwedel-Völkersen hat es nach dem Überraschungscoup gegen Hambergen verpasst, den Klassenerhalt dingfest zu machen. Der FSV verlor gegen den ATSV Scharmbeckstotel mit 0:1.
21.05.2018, 19:51
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Geglückte Kür, verpatzte Pflicht
Von Patrick Hilmes

Scharmbeckstotel. "Trainer, warum können wir nicht gegen alle Gegner so spielen?" Diese Frage bekam Dariusz Sztorc nach dem Fußballspiel in der Bezirksliga Lüneburg 3 gegen den FC Hambergen gestellt. Der Außenseiter aus Langwedel besiegte den Meisterschaftsanwärter mit 2:1 (0:0) und machte damit den FC Verden 04 zum "Beinahe-Meister". Die Frage seiner Spieler konnte der Coach nach dem Spiel am Montag gegen den ATSV Scharmbeckstotel im Grunde leicht beantworten. Die Langwedeler verpassten es, den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zu besiegen und unterlagen mit 0:1 (0:1).

Der Grund für die Niederlage war Dariusz Sztorc klar: "Wir haben gegen Hambergen gewonnen, nun war die Luft etwas raus, wir waren etwas müde und der Gegner wollte mehr." Der ATSV Scharmbeckstotel zeigte, worauf es im Abstiegskampf ankommt und sammelte die Punkte 35, 36 und 37 im 31. Saisonspiel – Platz zwölf. Direkt dahinter auf dem letzten noch rettenden Rang folgt der FSV Langwedel-Völkersen mit 36 Punkten aus 29 Spielen. Auf dem ersten Abstiegsrang steht der TuS Zeven mit 32 Punkten aus 30 Partien. Scharmbeckstotel und Langwedel haben damit den Klassenerhalt weiterhin in der eigenen Hand und zugleich gute Ausgangspositionen.

Dass die verpatzte Pflicht gegen Scharmbeckstotel nicht so sehr ins Gewicht fällt, ist der geglückten Kür gegen Hambergen zu verdanken. „Schönen Gruß nach Osterholz, die Verden unterstellt hatten, dass sie uns den Sieg überlassen hätten. Wir haben erneut bewiesen, dass wir mit den Spitzenteams mithalten können", betonte Sztorc im Anschluss des Überraschungscoups. Diesen hatte Daniel Throl quasi im Alleingang herbeigeführt. Der Außenstürmer der Langwedeler war nicht nur ständiger Unruheherd für die Hamberger Defensive sondern auch der Doppeltorschütze für die Gäste (56./65.). "Ihn und Keeper Moritz Nientkewitz muss ich definitiv herausheben", lobte Dariusz Sztorc.

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