VfL Stenum verliert auch sein fünftes Spiel in Folge - 0:4 in Obenstrohe / Trätmar: Das tut weh

Gekämpft, aber nicht clever genug

Stenum. 'Wir alle sind total niedergeschlagen'. Matthias Trätmar brauchte nach dem Abpfiff einige Minuten, um das zu verarbeiten, was sich während der knapp zwei Stunden vorher abgespielt hatte. Dann hatte der Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Stenum die richtigen Worte gefunden, um das 0:4 (0:1) beim TuS Obenstrohe auf einen Nenner zu bringen. 'Wir hatten heute 13 Typen auf dem Platz, die dieses klare Ergebnis einfach nicht verdient haben', sagte 'Locke' Trätmar.
01.11.2010, 05:00
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Von Oliver Meibohm

Stenum. 'Wir alle sind total niedergeschlagen'. Matthias Trätmar brauchte nach dem Abpfiff einige Minuten, um das zu verarbeiten, was sich während der knapp zwei Stunden vorher abgespielt hatte. Dann hatte der Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Stenum die richtigen Worte gefunden, um das 0:4 (0:1) beim TuS Obenstrohe auf einen Nenner zu bringen. 'Wir hatten heute 13 Typen auf dem Platz, die dieses klare Ergebnis einfach nicht verdient haben', sagte 'Locke' Trätmar.

Nach vier teilweise deutlichen Pleiten in Folge strotzten die Stenumer bei den heimstarken Obenstrohern nicht gerade vor Selbstvertrauen, zumal die Gäste erneut auf viele Leistungsträger verzichten mussten. 'Aber meine Jungs haben mit Leidenschaft gekämpft und gespielt. Deshalb tut dieses 0:4 doppelt weh', so Trätmar. Einen Vorwurf musste sich der abstiegsbedrohte VfL gestern aber gefallen lassen: In vielen Situationen verhielt er sich nicht clever genug, und einige Male ließ er vor dem gegnerischen Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. 'In dieser Hinsicht war der Gegner uns überlegen', musste der Stenumer Trainer zugeben.

Nach dem 0:1-Rückstand durch Lars Zwick (28.) kam zudem wieder einmal Pech hinzu. Denn Nils-Sören Wendlandt hatte wenig später schon den Torschrei auf den Lippen, doch sein Ball klatschte an die Latte. Auch Roland Göde hatte später eine ganz dicke Möglichkeit auf dem Fuß, doch nach einem Doppelpass war im der Ball im letzten Moment versprungen.

Auf dem tiefen und schwammigen Boden entwickelte sich von Beginn ein echtes Kampfspiel. Und in Sachen Kampf brauchten sich die Stenumer nicht zu verstecken - im Gegenteil. 'Alle haben bis zum Ende gefightet und alles gegeben. Deshalb kann ich meinen Spielern auch nicht den geringsten Vorwurf machen', sagte Matthias Trätmar. Wohl wissend, dass es nach der fünften klaren Niederlage in Folge nicht einfacher wird und im nächsten Spiel Spitzenreiter VfL Wildeshausen wartet.

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