Wildeshausen Gelassenheit bei Organisator und Polizei

Wildeshausen (crb). Wer gestern mit Wolfgang Sasse sprach, hörte im Hintergrund vor allem eines: klingelnde Telefone. Der Vorsitzende des VfL Wildeshausen hatte mit den letzten Vorbereitungen für das heutige Meisterschaftsfinale gegen den SV Atlas Delmenhorst (19.
29.05.2015, 00:00
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Gelassenheit bei Organisator und Polizei
Von Christoph Bähr

Wer gestern mit Wolfgang Sasse sprach, hörte im Hintergrund vor allem eines: klingelnde Telefone. Der Vorsitzende des VfL Wildeshausen hatte mit den letzten Vorbereitungen für das heutige Meisterschaftsfinale gegen den SV Atlas Delmenhorst (19.15 Uhr) alle Hände voll zu tun, strahlte bei allem Stress aber eine unerschütterliche Gelassenheit aus. „Wir sind gut aufgestellt. Alles ist erledigt“, sagte Sasse mit ruhiger Stimme.

Nicht einmal eine kurzfristige Änderung in der Verkehrsplanung konnte ihn gestern in Aufregung versetzen. Ursprünglich sollten die Zuschauer nach dem Abpfiff über die Straßen Am Krandel, Krandelstraße und Breslauer Straße zurück auf die B213 gelangen. Dies verhindert jedoch eine Baustelle. Deshalb sollen die abreisenden Fans nun am Ende der Glaner Straße rechts auf die Ahlhorner Straße abbiegen. Diese führt sie dann auf den Nordring, der in die B213 übergeht (siehe Grafik). Die Krandelstraße wird ab der Einmündung von der Breslauer Straße bis zur Einmündung Am Krandel als Einbahnstraße eingerichtet, wie die Stadt Wildeshausen mitteilte.

Nicht neu, aber wichtig für die Anreise ist, dass die Glaner Straße heute ebenfalls zur Einbahnstraße umfunktioniert wird, nur über den Nordring erreicht werden kann und an beiden Seiten Parkplätze bereit hält. Die zwölf Fanbusse aus Delmenhorst parken dagegen am „Rämmi Dämmi Kinderland“. Von dort gelangen die Anhänger über die Nebenplätze ins Stadion.

Karten gibt es heute am Krandelstadion bekanntlich nicht mehr, alle 4000 Tickets sind längst weg. Zudem haben sich mehr als 50 Medienvertreter akkreditiert. Für die Sicherheit im Stadion sorgt eine Security-Firma, die der VfL Wildeshausen engagiert hat.

Auch die Polizei habe ihre Personalstärke für das Spiel „angemessen erhöht“, wie Harald Theile von der Polizei Wildeshausen berichtete. Hinweise auf gewalttätige Ausschreitungen gebe es aber keine. „Dass viele Zuschauer kommen, heißt ja nicht, dass es Ärger gibt“, unterstrich Theile. Der Polizist, der auch Schiedsrichter-Obmann des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst ist, wies aber darauf hin, dass Pyrotechnik im Krandelstadion verboten ist. Sollten trotzdem Feuerwerkskörper gezündet werden, werde der Verein zur Kasse gebeten. „Da das Stadion geteilt wird, lässt sich klar erkennen, wessen Fans es waren“, sagte Theile.

Hintergrund: Die Tribünenseite des Krandelstadions ist heute für die Atlas-Fans gedacht, die Seite mit dem Vereinsheim für die Wildeshauser Anhänger. Diese Trennung werde zwar nicht strikt aufrechterhalten, solle aber möglichst befolgt werden, erklärte Organisator Sasse.

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