Geplatzter Traum vom Endspiel

Sudweyhe (nke). Der Traum vom Finale ist geplatzt. Im Halbfinale des NFV-Bezirkspokals mussten sich die in der Landesliga Hannover angesiedelten Fußball-C-Junioren des TuS Sudweyhe beim Bezirksligisten 1. FC Wunstorf mit 1:2 (0:2) geschlagen geben. "Wir wussten um die Stärke der Wunstorfer, die immerhin Tabellendritter sind und mit HSC Hannover und Germania Grasdorf schon zwei Landesligisten ausgeschaltet hatten. Dennoch haben wir uns kalt erwischen lassen", erklärte ein enttäuschter Trainer Andreas Witt.
18.05.2012, 05:00
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Von Henning Reinke

Sudweyhe (nke). Der Traum vom Finale ist geplatzt. Im Halbfinale des NFV-Bezirkspokals mussten sich die in der Landesliga Hannover angesiedelten Fußball-C-Junioren des TuS Sudweyhe beim Bezirksligisten 1. FC Wunstorf mit 1:2 (0:2) geschlagen geben. "Wir wussten um die Stärke der Wunstorfer, die immerhin Tabellendritter sind und mit HSC Hannover und Germania Grasdorf schon zwei Landesligisten ausgeschaltet hatten. Dennoch haben wir uns kalt erwischen lassen", erklärte ein enttäuschter Trainer Andreas Witt.

Nach nur zwei Minuten waren die Gäste bereits im Hintertreffen. Und dabei sah Keeper Tiam Finke schlecht aus, denn er ließ einen hohen Ball durch die Hände gleiten. "Da hat er sich wohl von zwei hochspringenen Gegnern irritieren lassen", vermutete Witt. Als die Platzherren nur fünf Minuten später einen Freistoß schnell ausführten, war die Sudweyher Abwehr nicht im Bilde. "Wir haben uns zwei Mal überrumpeln lassen", bewertete Witt den Fehlstart als hausgemacht. Mit dem ersten Torschuss, den Marvin Zwiebler nach 17 Minuten riskierte, kamen die Sudweyher schließlich in Fahrt. Maurice Weger und Hannes Lüdeke verpassten es, noch vor der Halbzeit den Anschluss herzustellen.

Der zweite Spielabschnitt stand völlig im Zeichen der Sudweyher. Für den Anschlusstreffer sorgte Niklas Meyer (50.), der einen an Hannes Lüdeke verursachten Elfmeter sicher verwandelte. Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Aber Julian Heusmann, Maurice Weger und Lüdeke konnten innerhalb weniger Minuten ihre großen Kopfballgelegenheiten nicht in Zählbares ummünzen. "Zwei Mal hat der Torwart unglaublich gerettet", wollte Witt seinen Spielern keinen Vorwurf machen. So führte das Spiel auf ein Tor letztlich zu nichts. "Wir sind für unsere schwache erste Viertelstunde bitter bestraft worden. Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf", bilanzierte Witt das unglückliche Aus.

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