Saisonauftakt in der Squash-Regionalliga Gesamtausbeute des SC Baden ist enttäuschend

Achim. Der Saisonauftakt in der Squash-Regionalliga hat dem SC Achim-Baden nicht den erhofften Erfolg beschert. Der Klub unterlag in Hannover Gastgeber SC Boastars mit 1:3 und holte gegen den 1. Squash-Club Berlin nur zwei Punkte.
07.09.2011, 05:00
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Von Michael Schön

Achim. Der Saisonauftakt in der Squash-Regionalliga bescherte dem SC Achim-Baden nicht den erhofften Erfolg. Der amtierende Vizemeister aus dem Kreis Verden unterlag in Hannover Gastgeber SC Boastars mit 1:3 (7:11, 139:178) und kam gegen den 1. Squash-Club Berlin über den Gewinn von zwei Punkten nicht hinaus, obwohl das Team aus der Bundesmetropole nur mit einem Trio angereist war und Ulf Mettchen als Badens Nummer vier so die Punkte kampflos zugesprochen bekam.

"Man hat uns angemerkt, dass wir alle noch ein bisschen Trainingsrückstand haben und noch nicht bei 100 Prozent angekommen sind", gab Mannschaftsführer Tim Jäger zu. Im Spiel gegen die Hannoveraner, die in Topbesetzung angetreten waren, fehlte Achim-Baden an diesem Tag das nötige Quäntchen Glück. Ulf Mettchen hatte gegen Carsten Pimm bereits die Möglichkeit, für eine 1:0-Führung der Gäste zu sorgen. Übte er zunächst zu wenig Druck aus, so bekam er seinen Gegner nach und nach besser unter Kontrolle, doch nach Siegen in den Durchgängen zwei und vier besaß Mettchen im finalen fünften Satz nicht die nötige Übersicht und musste sich mit 8:11 beugen. Dagegen hatte Sebastian Stubbington gegen Uwe Petry keine Chance. Er fand nicht zu seinem Rhythmus und beging zu viele Fehler.

Anders Florian Schiffczyk, der wieder einmal Nervenstärke und Kampfgeist demonstrierte. Die Zuverlässigkeit in Person, setzte sich die Achimer Nummer zwei gegen den Hannoveraner Neuzugang aus Berlin, Torsten Leuschel, nach einer 1:11-Niederlage im zweiten Satz in den Durchgängen vier und fünf mit 11:6 und 11:7 deutlich durch.

Nicht minder spannend verlief das Duell der Spitzenspieler zwischen Mike Klose und Tim Jäger. Der Achimer holte sich den ersten Satz mit einem 12:10, musste aber im Tie-Break des zweiten Durchgangs (12:14) den Gleichstand zulassen. Die 2:1-Satzführung Jägers glich Klose abermals aus, um dann im fünften Satz (15:13) das bessere Ende für sich zu haben. Jäger agierte bei einem zwischenzeitlichen Vorsprung von sieben Punkten ohne Fortune und vergab im Tie-Break noch einen Matchball.

Über den kampflos gewonnenen Punkt gegen die Berliner konnten sich die Achimer nicht lange freuen, denn Sebastian Stubbington verlor die Partie gegen Oliver Willhaus nach einem vielversprechenden Start noch mit 2:3. Florian Schiffczyk lieferte sich mit Karsten Pfuhl ebenfalls ein sehr enges und kampfbetontes Match. Erneut warf er außer Kondition und Kampfgeist auch die größere Konstanz und Nervenstärke in die Waagschale. Der vierte Satz ging mit 13:11 an den Achimer.

Zu viel Kraft gelassen

Dagegen hatte Tim Jäger wohl in der Fünf-Satz-Begegnung mit dem Hannoveraner Klose zu viel Kraft gelassen. Er fand gegen Martin Font Tous, Linkshänder aus Spanien, nie zu seinem Spiel. Jäger: "Das Spiel hätte ich eigentlich nicht verlieren dürfen. Zwei Punkte sind zu wenig in einer Partie, die der Gegner mit drei Mann bestreitet."

Der Achimer Kapitän glaubt nach wie vor, dass sein Team ganz vorne in der Tabelle mitmischen kann. "Es muss dazu nur die Kondition stimmen. In den Rückspielen gegen Berlin und Hannover könnte es schon wieder ganz anders ausgehen. Da wollen wir uns die Punkte zurückholen."

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