Spitzenreiter HSG Delmenhorst muss sich im Weser-Ems-Liga-Derby beim TSV Ganderkesee strecken - 23:19 Geschwächelt, aber weiter erfolgreich

Delmenhorst. Den siebten Sieg im siebten Saisonspiel gab es für die HSG Delmenhorst in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen. In einem keinesfalls hochklassigen Spiel setzte sich der Spitzenreiter beim TSV Ganderkesee mit 23:19 (10:7) durch. Im zweiten Derby war die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gegen die HSG Harpstedt/Wildeshausen mit 26:19 (16:12) erfolgreich. Zudem gewann die HSG Hude/Falkenburg II gegen die TSG Hatten/Sandkrug mit 24:20 (12:13).
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Den siebten Sieg im siebten Saisonspiel gab es für die HSG Delmenhorst in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen. In einem keinesfalls hochklassigen Spiel setzte sich der Spitzenreiter beim TSV Ganderkesee mit 23:19 (10:7) durch. Im zweiten Derby war die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gegen die HSG Harpstedt/Wildeshausen mit 26:19 (16:12) erfolgreich. Zudem gewann die HSG Hude/Falkenburg II gegen die TSG Hatten/Sandkrug mit 24:20 (12:13).

TSV Ganderkesee - HSG Delmenhorst 19:23 (7:10): Sabine Kalla, die beim TSV auf der Kommandobrücke steht, hatte trotz der Niederlage nur Positives über ihre Mannschaft zu berichten: 'Ich bin zufrieden und kann mit der Niederlage gut leben. Denn es war für mich nicht ersichtlich, wer in der Tabelle oben und wer unten steht.' Dem konnte HSG-Coach Volker Gallmann dann auch nicht widersprechen, denn die Leistung seiner Sieben war nicht gerade berauschend. Besonders die Angriffsleistung ließ zu wünschen übrig, und TSV-Torhüterin Sandra Peters bereitete den Delmenhorsterinnen einiges Kopfzerbrechen. Gallmann sprach dem Gegner sogar ein Lob aus: 'Die Mannschaft war von Sabine Kalla sehr gut vorbereitet und gut auf uns eingestellt worden.'

Dennoch sah sich die HSG von Beginn an in Front. Besonders gut drauf war Kerstin Janßen, die die ersten sechs Tore für ihr Team warf und auch den siebten Treffer im ersten Abschnitt zum 8:6 beisteuerte. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeberinnen zwar noch einmal zum 9:10-Anschlusstreffer, doch wenig später war die HSG wieder mit fünf Toren davon gezogen. In dieser Phase erspielten sich die Ganderkeseerinnen zwar gute Möglichkeiten, doch scheiterten sie mit ihren Würfen oftmals am eigenen Unvermögen. Als Kerstin Janßen und Nicole Barkemeyer die Führung der HSG auf 18:12 ausbauten, war der Weg zum siebten Sieg in Folge frei. In der Schlussphase konnte der TSV dann noch Ergebniskosmetik betreiben und die Bilanz etwas freundlicher gestalten.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - HSG Harpstedt/Wildeshausen 26:19 (16:12): Ein verdienter Erfolg des Aufsteigers, der damit auch die Abstiegsränge verließ. Trainer Andreas Müller war überaus zufrieden, denn sein Team zeigte eine ganz starke Abwehrleistung, die am Ende ausschlaggebend war. Lobende Worte fanden Marlis Holste und Ilona Beute für ihr Team dagegen nicht: 'Wir sind sehr enttäuscht, denn keine Anweisungen wurden in die Tat umgesetzt. Auch präsentierte sich das Team auf dem Feld nicht als Mannschaft und hat sich früh aufgegeben.'

Dabei war durchaus etwas für die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste möglich. Bis kurz vor der Pause hielt man ein 9:11 und in der 40. Minute, als Britta Abel auf 18:20 verkürzte, war durchaus die Wende möglich. So sah es auch Andreas Müller: 'Der Schlendrian, der beim Stande von 19:14 bei uns aufkam, hätte nicht sein müssen.' In den letzten 20 Minuten konnten die Schützlinge von Marlis Holste und Ilona Beute das Abwehrbollwerk der Gastgeberinnen nicht mehr knacken und erzielten in dieser Zeit nur noch einen Treffer. Zu wenig, um bestehen zu können.

HSG Hude/Falkenburg II - TSG Hatten/Sandkrug 24:20 (12:13): In der Tabelle weiter nach oben kletterte die HSG Hude/Falkenburg II. Nach dem Erfolg gegen die TSG Hatten/Sandkrug weisen die Schützlinge von Inge Breithaupt und Nicole Bähner als Aufsteiger nun 8:8 Zähler auf. Spielerisch läuft es bei den Gastgeberinnen immer besser. Allerdings schleichen sich nach guten Phasen auch wieder Zeitspannen ein, wo es nicht läuft und die Tore fehlen. So geschehen ab der 19. Minute, wo das Team mit 9:5 führte, um dann noch mit einem 12:13-Rückstand in die Pause zu gehen. Die Partie war auch im zweiten Abschnitt sehr ausgeglichen. In der Schlussphase konnte sich die HSG, die eine geschlossene Mannschaftsleistung bot, dann aber noch mit vier Toren absetzen. Ein Garant dafür waren die starken Torhüterinnen Kerstin Klammt und Ann-Kathrin Müller sowie Franziska Bohlken.

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