Kommentar über den Fifa-Kongress Gianni Infantino ist eine miese Wahl für den Fußball

An diesem Mittwoch wird Gianni Infantino als Fifa-Präsident wiedergewählt. Dabei ist der Schweizer dabei, den Wert des Fußballs auf Dauer zu schwächen, meint Mathias Sonnenberg.
04.06.2019, 17:18
Lesedauer: 1 Min
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Gianni Infantino ist eine miese Wahl für den Fußball
Von Mathias Sonnenberg

Wer geglaubt hatte, mit Gianni Infantino als neuem Mann an der Spitze des Welt-Fußballs werde einiges besser, wurde enttäuscht. Aber mal ganz ehrlich: War denn wirklich Besserung zu erwarten in einem Verband, der nur so wimmelt vor korrupten Funktionären? Natürlich nicht, der Weltverband heißt schließlich Fifa und hat seinen zweifelhaften Ruf seit Jahrzehnten zementiert.

An diesem Mittwoch wird Infantino als Fifa-Präsident bestätigt werden. Das gilt als sicher, es gibt keinen Gegenkandidaten. Der hätte auch keine Chance, denn mit dem Aufblähen der Weltmeisterschaften ab 2026 auf 48 Länder hat er seine erneute Wahl teuer erkauft. Das erhöht natürlich die Chancen kleiner Nationen, am größten Fußball-Event der Welt teilzunehmen. Sportlich aber wird die WM erheblich geschwächt.

Infantino aber will nur eines: Weiter expandieren, den Geldfluss maximieren. Weil aber Sponsorenverträge mit europäischen Partnern immer schwieriger werden, schließt er die jetzt in Katar oder China. Staaten eben, die nicht so kleinlich sind mit der Verwendung von Geldern. Für die Entwicklung des Fußballs ist Gianni Infantino eine miese Wahl.

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