Delmenhorst mit 28:42 in Osnabrück Gipfeltreffen wird zur Kaffeefahrt

Osnabrück. Wenn der Erste auf den Zweiten trifft, dann ist das oftmals die beste Voraussetzung für eine packende Partie – nicht so allerdings im Landesliga-Duell zwischen den Handballern der HSG Osnabrück und der HSG Delmenhorst. Am Sonnabend gingen die Gäste von Spielertrainer Andre Haake sang- und klanglos mit 28:42 (11:18) unter und haben damit die Generalprobe für das Verbandsliga-Relegationshinspiel gegen den VfL Horneburg (Mittwoch, 20.30 Uhr, Stadionhalle) mächtig verpatzt.
14.05.2012, 05:00
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Von Gunnar Schäfer

Osnabrück. Wenn der Erste auf den Zweiten trifft, dann ist das oftmals die beste Voraussetzung für eine packende Partie – nicht so allerdings im Landesliga-Duell zwischen den Handballern der HSG Osnabrück und der HSG Delmenhorst. Am Sonnabend gingen die Gäste von Spielertrainer Andre Haake sang- und klanglos mit 28:42 (11:18) unter und haben damit die Generalprobe für das Verbandsliga-Relegationshinspiel gegen den VfL Horneburg (Mittwoch, 20.30 Uhr, Stadionhalle) mächtig verpatzt.

Bis zum 8:9 (13.) hielten die Delmenhorster mit dem Meister aus Osnabrück noch gut mit, doch als das Haake-Team in der Folge vermehrt technische Fehler produzierte, zogen die Hausherren davon – 16:9 (25.). Bereits nach dem ersten Durchgang war klar, dass nur wenige Delmenhorster Spieler aus der zweiten Reihe die Chance, sich zu zeigen, nutzen würden. "Lediglich Jörn Janßen und Malte Coors haben sich im Angriff ordentlich präsentiert. Auch Malte Cordes im Tor war trotz der vielen Gegentreffer gut", sagte Haake.

Im Laufe der zweiten Hälfte bauten die Osnabrücker ihren Vorsprung über 23:15 (34.) und 29:19 (40.) auf 37:22 (50.) aus. Den Gästen fehlte zu diesem Zeitpunkt die Kraft, um dagegenzuhalten, da Haake, der selbst nicht mitspielte, nur sieben Spieler einsetzte und Frederic Oetken lediglich für die Strafwürfe aufs Feld kam. So stand am Ende eine deutliche Niederlage für die Delmenhorster zu Buche. "Unser Auftritt wurde leider doch zu einer Kaffeefahrt", haderte Haake, der im Vorfeld genau das hatte verhindern wollen – und in Osnabrück schließlich selbst für einen negativen Höhepunkt der Partie sorgte: In der 54. Minute sah der Spielertrainer die Rote Karte wegen Meckerns.

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