Fußball-Verbandsliga Bremen: A-Junioren des Brinkumer SV mogeln sich zu einem 2:1 gegen die SG Aumund-Vegesack Glanzlos, aber letztlich erfolgreich

Brinkum·Weyhe. Ihre Spitzenstellung in der Fußball-Verbandsliga Bremen haben die A-Junioren des Brinkumer SV durch einen glanzlosen Sieg gegen das Kellerkind SG Aumund-Vegesack verteidigt. Für den SC Weyhe hängt der Klassenerhalt dagegen nach der Niederlage gegen den Habenhauser FV am seidenen Faden.
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Von Henning Reinke

Brinkum·Weyhe. Ihre Spitzenstellung in der Fußball-Verbandsliga Bremen haben die A-Junioren des Brinkumer SV durch einen glanzlosen Sieg gegen das Kellerkind SG Aumund-Vegesack verteidigt. Für den SC Weyhe hängt der Klassenerhalt dagegen nach der Niederlage gegen den Habenhauser FV am seidenen Faden.

SC Weyhe - Habenhauser FV 0:2 (0:0). 'Wir haben uns gegen die zur Spitzengruppe zählenden Gäste sehr teuer verkauf, die Mannschaft hat gegen den klaren Favoriten toll gekämpft', fand Trainer Ingo Reich trotz der Niederlage lobende Worte für seine Schützlinge. Von denen konnte der Coach allerdings nur zwölf vor Ort begrüßen. 'Unser sonstiger zweiter Torwart Malte Luttmann spielte in der Viererkette, und er spielte da eine herausragende Rolle', machte Reich die Personalnot sehr deutlich.

Die Weyher hatten angesichts der zu erwartenden Dominanz der Gäste Beton angerührt, und das zahlte sich auch lange Zeit aus. Eigene Offensivaktionen blieben dabei allerdings Mangelware. Bis zur 52. Minute stemmten sich die Weyher mit Erfolg gegen drohende Einschläge. 'Mit etwas Glück hätten wir dann sogar zum Ausgleich kommen können', erklärte Reich. Mit dem 0:2 (82.) mussten sich die Platzherren aber endgültig geschlagen geben.

'Jetzt gibt es für uns im Kampf gegen den Abstieg nur noch Endspiele', resümierte Reich.

Brinkumer SV - SG Aumund-Vegesack 2:1 (0:1). 'Eigentlich können wir uns jetzt nur noch selbst schlagen. Und wir sind auf dem besten Wege, dass auch zu schaffen', flüchtete sich Trainer Jörg Bender nach der glanzlosen Vorstellung in Sarkasmus. 'Für einen Spitzenreiter war das viel zu wenig.'

Optisch wurden die Brinkumer ihrer Favoritenrolle zwar gerecht, doch zu Zählbarem reichte es trotz klarster Chancen erst einmal nicht. So vergab allein Cagdas Karakoc einige Hundertprozentige.

'Viel zu arrogant im Abschluss, ein Stürmer muss sich auch an seinen Toren messen lassen', sagte Bender, der den zweiten Angreifer Hakan Demirboga sogar als Totalausfall einstufte. Bestraft wurden die viel zu pomadigen Brinkumer kurz vor dem Seitenwechsel, als ein Distanzschuss hinter dem sonst kaum geprüften Torwart Gregor Bertram einschlug.

Mehr Druck in die Brinkumer Aktionen kam erst mit der Einwechselung von Philipp Albrecht nach 55 Minuten. Der Joker stach dann auch. Albrecht (63.) selbst erzielte den Ausgleich und war dann Vorbereiter für den Siegtreffer, den Josef Yacoub (74.) erzielte. 'Mit Tom Witte und Tim Eichhorn standen bei uns die besten Spieler in der Innenverteidigung. Das sagt doch schon einiges aus', urteilte Bender.

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