Fußball-Kreisliga Rotenburg Gnarrenburg kommt nicht in die Pötte

Fünftes Spiel, fünfte Niederlage - der TSV Gnarrenburg läuft weiterhin der Musik hinterher. Gegen den Heeslinger SC II gab es eine 1:5-Niederlage auf eigenem Platz.
11.09.2017, 19:00
Lesedauer: 2 Min
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Von REINER TIENKEN

–Landkreis Rotenburg. Der TSV Karlshöfen schaut aktuell gerne auf die Tabelle der Fußball-Kreisliga Rotenburg. Die Elf von Trainer Peter Leschniok weist nach dem jüngsten 3:1-Erfolg gegen die SG Unterstedt als Sechster im Klassement einen satten Vorsprung von neun Zählern auf den Lokalrivalen TSV Gnarrenburg auf. Schlusslicht Gnarrenburg wartet nach der 1:5-Heimschlappe gegen den Heeslinger SC II immer noch auf den ersten Saisonzähler.

TSV Bülstedt/Vorwerk – TuS Westerholz 0:3 (0:2): Das Fehlen von neun Akteuren wirkte sich beim Gastgeber auf die Qualität auf dem Platz aus. Mit Sören Geistert stand beim Aufsteiger obendrein noch ein Feldspieler im Tor. Ein schlimmer Fehlpass leitete das 0:1 ein. Jan-Lüder Behrens lochte für die Gäste ein. Beim 0:2 fiel die schlechte Zweikampfführung der Platzherren negativ ins Gewicht. Sören Geistert machte die Torwartecke auf, so dass Björn Banehr leicht verwandeln durfte. „Wir spielen den Gegner in der zweiten Halbzeit an die Wand“, bekräftigte TSV-Trainer Thomas Ziegler. Daniel Reer und Dennis Matys vergaben mehrere Großchancen. Lars Menzel machte es gegenüber besser, sorgte per 25-Meter-Fernschuss für den Endstand.

TuS Tarmstedt – Rotenburger SV II 2:4 (1:3): Eine starke Phase kurz vor der Pause verhalf dem Gast zum Dreier am Wendohweg. „Da haben sie uns wirklich erdrückt“, bekannte TuS-Trainer Thomas Fenslau zur Sturm-und-Drang-Zeit der Wümmestädter. Die Rotenburger machten da praktisch folgerichtig aus einem 0:1-Rückstand eine 3:1-Führung. Felix Möller hatte zuvor die TuS-Führung eingeleitet. Eugen Zilke und Kevin Zilke grätschten gemeinsam zum Ball. Der Schiedsrichter notierte Eugen Zilke als Torschützen. Nach 65 Minuten bekamen die Tarmstedter mehr Zugriff auf die Partie. Felix Möller verkürzte auf Vorarbeit von Kevin Zilke auf 2:4. Marek Müller und Felix Möller ließen weitere TuS-Torchancen liegen. Die Gäste kratzten den Ball noch zweimal von der Torlinie.

TSV Gnarrenburg – Heeslinger SC II 1:5 (0:2): Matthias Neumann stand gegen das Reserveteam auf verlorenem Posten. Der Schlussmann musste öfter als es ihm lieb war den Ball aus dem Netz holen. „Heeslingen war klar besser. Bis zum 0:1 haben wir gut mitgespielt“, betonte Spielertrainer Patrick Wellbrock. Der erste ernsthafte Gäste-Torschuss schlug gleich im Kasten ein. Nico Finke schraubte sich nach einer Ecke beim Kopfballtor zum 0:2 am höchsten. „Wir haben vorne einfach nicht zielstrebig genug gespielt“, bemerkte Patrick Wellbrock. Sven Schostak gelang mit einem 20-Meter-Freistoß in die Torwartecke nur die Ergebniskosmetik zum Endstand. Die Heeslinger waren auf den meisten Positionen besser besetzt, siegten so auch in der Höhe verdient gegen einen Gastgeber, dem nach miserablem Saisonstart viel an Selbstvertrauen und Sicherheit fehlen.

TSV Karlshöfen – SG Unterstedt 3:1 (1:1): „Die hatten einen Fliegenfänger im Tor“, stellte TSV-Trainer Peter Leschniok dem Gäste-Schlussmann Tim Wiltfang ein schlechtes Zeugnis aus. Die Unsicherheiten auf der Schlüsselposition spielten dem Gastgeber in die Karten. Ohnehin boten die Westerholzer auch in der Abwehr zwei anfällige Akteure auf. „Da sind wir reingestoßen“, spielte Peter Leschniok im Nachgang auch auf die unsicheren Verteidiger an. Leon Linke brachte den TuS nach einem umstrittenen Freistoß in Führung. Hannes Schröder antwortete mit dem 1:1-Ausgleich postwendend. Michel Stolzenberg klebte das Pech im Abschluss an den Schussstiefeln. Chris Bubbel und Hannes Schröder entwickelten mehr Fortune in vorderster Front, führten den TSV in der Schlussphase zielstrebig auf die Siegerstraße.

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