Selbst Trainer Juan Schrader muss beim 4:3-Erfolg spielen

Grohner Rumpfmannschaft trumpft im Verfolgerduell auf

Grohn. Der SV Grohn ist immer wieder für eine Überraschung gut - negativ wie positiv. Nach zuletzt zwei Heimspielen, aus denen nur ein enttäuschender Punkt herausgesprungen war, zeigten sie die "Husaren" gestern wieder von ihrer besseren Seite und setzten sich mit einer Rumpfmannschaft im Verfolgerduell beim ATSV Sebaldsbrück mit 4:3 (2:0) durch. Mit 28 Punkten aus 16 Spielen überwintert das Team von Trainer Juan Schrader nun auf einem aussichtsreichen fünften Tabellenplatz der Fußball-Landesliga.
12.12.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Oliver MEibohm

Grohn. Der SV Grohn ist immer wieder für eine Überraschung gut - negativ wie positiv. Nach zuletzt zwei Heimspielen, aus denen nur ein enttäuschender Punkt herausgesprungen war, zeigten sie die "Husaren" gestern wieder von ihrer besseren Seite und setzten sich mit einer Rumpfmannschaft im Verfolgerduell beim ATSV Sebaldsbrück mit 4:3 (2:0) durch. Mit 28 Punkten aus 16 Spielen überwintert das Team von Trainer Juan Schrader nun auf einem aussichtsreichen fünften Tabellenplatz der Fußball-Landesliga.

Juan Schrader standen lediglich 13 Akteure zur Verfügung - einschließlich seiner Person. "Wir wollten diese drei Punkte und haben sie mit einem Rumpfteam auch geholt. Jetzt sind wir weiter vorne dabei", freute Schrader sich über einen versöhnlichen Jahresabschluss. Seine Mannschaft verlegte sich ausschließlich aufs Kontern und hatte mit dieser Taktik Erfolg. Nach einem Foul an Benjamin Samorski sorgte Dennis Tanski per Elfmeter für die frühe Führung (2.), die der ebenso wie Alexander Krail angeschlagen ins Spiel gegangene Elvan Öksel in der 32. Minute ausbaute.

In Durchgang zwei schien es knüppeldick für die Grohner zu kommen: Zunächst verkürzte Sebaldsbrück (49.), und dann sah Abwehrchef Dirk Heumann die Gelb-Rote Karte (63.). Seinen Part übernahm nun der Trainer höchstpersönlich, und die "Husaren" zogen sich noch weiter zurück. Einen der vielen Konter schloss Andreas Dederer nach einer Flanke von Tanski mit dem 3:1 ab (67.), bevor es in der Schlussphase noch einmal drunter und drüber gehen sollte.

In der 89. Minute nutzten die Gastgeber einen Patzer von SVG-Keeper Marco Hampel zum Anschluss. Eine Zeigerumdrehung später jubelten dann wieder die Nordbremer, als Sergej Bachmann nach einem mustergültigen Anspiel von Samorski den Torwart umspielte und zum 4:2 einschob. In der Nachspielzeit stand noch einmal Marco Hampel im Blickpunkt. Der 39-jährige Schlussmann holte einen gegnerischen Spieler von den Beinen und war gegen den folgenden Strafstoß machtlos.

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