Handballerinnen siegen mit 30:26 gegen die „Frösche“ Große Freude bei Werder

Bremen (elo). Doppelte Freude bei Werder Bremen: Die Drittliga-Handballerinnen setzten sich gegen den Tabellenvierten SV Henstedt-Ulzburg mit 30:26 (15:12) durch.
12.01.2015, 00:00
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Von Olaf Kowalzik

Bremen (elo). Doppelte Freude bei Werder Bremen: Die Drittliga-Handballerinnen setzten sich gegen den Tabellenvierten SV Henstedt-Ulzburg mit 30:26 (15:12) durch. Das erfolgreiche Kräftemessen mit den „Frogs“ (Frösche), wie sich der Gast aus dem Kreis Bad Segeberg auch nennt, zog für die Bremerinnen ein weiteres Resultat nach sich: Da sich die TSG Wismar zu Hause mit dem 26:26 völlig überraschend einen Punkt vom MTV Altlandsberg abknöpfen ließ, weist der Spitzenreiter aus Bremen nun die gleichen Minuspunkte wie die Damen aus Wismar auf Der SVW hat zurzeit sogar noch ein erfolgreiches Spiel mehr auf seinem Pluspunktekonto.

„Ich bin froh, dass wir nach der Winterpause gewonnen haben. Mehr kann ich von meiner Mannschaft noch nicht erwarten“, betonte Werders Trainer Radek Lewicki erleichtert. Da bei ihm zuletzt Katrin Friedrich und Marilena Niemann kaum trainieren konnten, und auch Julia Lupke nicht einsatzfähig war, mussten diesmal andere in die Bresche springen. „Umso höher ist dieser Erfolg zu bewerten“, meinte Lewicki. Er schickte unter anderem Leonie Schulte in die Startaufstellung, die im Rückraum neben Rabea Neßlage und Jennifer Börsen für den richtigen Schwung sorgen sollte. Unter den erschwerten Bedingungen taten sich die Gastgeberinnen bis zum 9:11-Rückstand schwer (19.), bevor sie allmählich zu ihrem Rhythmus fanden. Die eingewechselte Marilena Niemann (2), die abwehrstarke Joseffa Baumann und die durchweg überzeugende Jennifer Börsen drehten den Spieß zum 13:11 um (25.). Linkshänderin Niemann und Spielmacherin Neßlage ließen den Vorsprung zur Pause auf drei Tore wachsen (15:12).

Nach dem Seitenwechsel dominierte nur noch der Ligaprimus, bei dem Jennifer Börsen (3), Linksaußen Marie-Christin Kaiser (2) und Rabea Neßlage bis zum 21:16-Vorsprung Volldampf (43.) gaben. Als sich die Grün-Weißen nach dem 26:19 die Kräfte aufsparten (53.), schrumpfte ihre Führung zusammen. Näher als bis auf vier Tore kam Henstedt aber nicht mehr heran.

Am Sonnabend steht der schwere Gang zum abstiegsgefährdeten MTV Altlandsberg an. Gegen den hatten sich die Bremerinnen im Hinspiel zu einem glücklichen 21:20-Heimsieg gequält.

SV Werder Bremen: Anschütz, Schumacher; Schnell, Kaiser (2), Friedrich, Lupke (ne.), Nübel (2), Schulte (3), Neßlage (8/3), Osterthun, Baumann (1), Börsen (8), Neumann, Niemann (6)

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