Ein Teil der deutschen Bogensportelite gibt sich in Osterbinde beim FITA-Stern-Turnier die Ehre Große Gäste, große Resultate

Bassum. Die Bogenschützen des SV Bassum von 1848 hatten wieder einmal gerufen - und ein Großteil der deutschen Elite war gekommen. Das Teilnehmerfeld des 13. FITA-Stern-Turniers konnte sich jedenfalls einmal mehr sehen lassen. Rob Salden, Cheftrainer des Paralympic-Nationalteam, hatte beispielsweise seinen kompletten Kader mitgebracht, der die Veranstaltung zur Vorbereitung auf die WM in Turin im Juli nutzte. Darüber hinaus verliehen der Garbsener Marcus Laube, amtierender Deutscher Hallenmeister mit dem Compoundbogen und Vize-Teamweltmeister 2010, sowie weitere nationale Spitzenkräfte der Veranstaltung einen besonderen Glanz.
08.06.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Große Gäste, große Resultate
Von Malte Bürger

Bassum. Die Bogenschützen des SV Bassum von 1848 hatten wieder einmal gerufen - und ein Großteil der deutschen Elite war gekommen. Das Teilnehmerfeld des 13. FITA-Stern-Turniers konnte sich jedenfalls einmal mehr sehen lassen. Rob Salden, Cheftrainer des Paralympic-Nationalteam, hatte beispielsweise seinen kompletten Kader mitgebracht, der die Veranstaltung zur Vorbereitung auf die WM in Turin im Juli nutzte. Darüber hinaus verliehen der Garbsener Marcus Laube, amtierender Deutscher Hallenmeister mit dem Compoundbogen und Vize-Teamweltmeister 2010, sowie weitere nationale Spitzenkräfte der Veranstaltung einen besonderen Glanz.

Laube war es dann auch, der gemeinsam mit Sebastian Hamdorf (SV Rethwisch) aus dem 82-köpfigen Feld herausragte. Beide Schützen brachten es auf jeweils 1377 Ringe und halten nun den Platzrekord in Bassum-Osterbinde. Bei den Compounddamen setzte sich Alexandra Janssen vom SV Leerhafe-Hovel mit 1337 Ringen durch. In der Klasse Masters Compound (ab 50 Jahre) triumphierte Herbert Luidolt von den Rover Bogenschützen (1373), der Juniorentitel ging dagegen an Jens Hüsken vom BSC Lingen (1294).

Aber auch die Gastgeber hatten Grund zum Jubeln. Lokalmatador Christian Noack stellte einmal mehr unter Beweis, dass er ebenfalls zu den stärksten Akteuren in seiner Klasse gehört und siegte im Cadetten Compound mit 1240 Ringen. Nicht nur auf Grund dieses Erfolges war Gerhard Schwettmann von den 1848ern mehr als zufrieden mit dem Turnier: "Bei nahezu idealen Bedingungen, angenehmen Temperaturen, wenig Wind und einem hervorragend funktionierendem Organisationsteam, gab es eine ideale Basis, um gute Ergebnisse zu erzielen", schwärmte er. "Umso bedauerlicher war es, dass zwei Tage vor Turnierbeginn eine Absagewelle wegen Krankheit, Materialdefekten oder anderen Gründen kamen." Zumal man etlichen interessierten Startern im Vorfeld aus Platzgründen eine Absage habe erteilen müssen.

Bei den Recurvebogenschützen durfte sich Holger Rohrbeck vom Goslarer SC unterdessen als Sieger feiern lassen (1293). Die Krone bei den Damen ging an Petra Framme vom SV Papenburg (1167). Erwin Wollny vom SV Posthausen war bei den Recurve Masters nicht zu bezwingen (1235), Helga Twietmeier (SV Schwaförden) freute sich über den Damentitel (1180).

In der Juniorenriege landete Florian Stoffregen vom SV Querum mit 1069 Ringen auf dem obersten Podestplatz. Hendric Schüttenberg(Borgfelder SG) gewann bei den männlichen Cadetten (1282), Mascha Heins (SK Breddorf) bei den Mädchen (1279).

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