2018

«Grünes Erbe»: Vesper verteidigt Olympia-Bewerbung

München. Michael Vesper, Generalsekretär des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat die Münchner Bewerbung um Olympia 2018 auch gegen Kritik aus seiner eigenen Partei in Schutz genommen.
09.01.2010, 12:10
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«Grünes Erbe»: Vesper verteidigt Olympia-Bewerbung

DOSB-Generalsekretär

dpa

München. Michael Vesper, Generalsekretär des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat die Münchner Bewerbung um Olympia 2018 auch gegen Kritik aus seiner eigenen Partei in Schutz genommen.

«Olympia 2018 wird stattfinden, die Frage ist nur, wo - in Südkorea, in Frankreich oder mit unserem überzeugenden ökologischen Konzept hier in München», betonte der langjährige Grünen-Spitzenpolitiker in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung». «Wir bieten ein nachhaltiges Konzept an, das in bislang nicht gekanntem Ausmaß auf vorhandene Sportstätten aufbaut», erklärte Vesper. «Wir wollen der Welt beweisen, dass man eine solche Veranstaltung so organisieren kann, dass sie keine Belastung für die Umwelt und für künftige Generationen bedeutet, sondern ein gutes grünes Erbe hinterlässt.»

Gegen die Bewerbung regt sich jedoch auch in Vespers Partei Widerstand. So hat der bayerische Landtagsabgeordnete Ludwig Hartmann zu einem Treffen der Olympia-Gegner geladen.

Zusammen mit Garmisch-Partenkirchen sowie Schönau am Königssee will die bayerische Landeshauptstadt 2018 Gastgeber der Winterspiele werden. Für das Projekt sind Gesamtkosten von rund drei Milliarden Euro veranschlagt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) entscheidet im Sommer 2011 über den Austragungsort. (dpa)

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