Landesliga Weser-Ems: Souveräner 34:30-Sieg in Dinklage – Hoykenkamp schlägt Cloppenburg II mit 35:32 Grüppenbühren ärgert den Spitzenreiter

Dinklage/Cloppenburg. Das war eine Ansage: Die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben am Sonnabend beim Spitzenreiter TV Dinklage einen 34:30 (15:15)-Erfolg gelandet und ihre Ambitionen im Kampf um die Spitze untermauert. Aktuell sind die Grüppenbührener Vierter, haben allerdings eine Partie weniger absolviert als ihre Konkurrenten.
13.12.2016, 00:00
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Von Frederic Oetken

Dinklage/Cloppenburg. Das war eine Ansage: Die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben am Sonnabend beim Spitzenreiter TV Dinklage einen 34:30 (15:15)-Erfolg gelandet und ihre Ambitionen im Kampf um die Spitze untermauert. Aktuell sind die Grüppenbührener Vierter, haben allerdings eine Partie weniger absolviert als ihre Konkurrenten. Auch die TS Hoykenkamp mischt weiter ganz vorne mit und liegt nach einem 35:32 (16:14)-Sieg beim TV Cloppenburg II am Sonntag auf Rang zwei mit nur noch einem Zähler Rückstand auf Dinklage.

TV Dinklage - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 30:34 (15:15). Die Grüppenbührener Serie hielt auch beim Tabellenführer. Seit acht Spielen ist die Mannschaft von Trainer Sven Engelmann nun ungeschlagen. Der Coach lobte besonders die „vorbildliche kämpferische Einstellung“ seiner Schützlinge. Angeführt vom starken Werner Dörgeloh im zentralen Rückraum fanden die Gäste immer die passende Antwort auf die wechselnden Abwehrformationen der Gastgeber. Dinklage versuchte es mit einer 6:0- oder einer 3:2:1-Deckung, doch die Grüppenbührener ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Zunächst konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, zur Pause stand es 15:15. Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Marcel Janorschke das 16:15 für die Engelmann-Sieben. Danach gaben die Gäste die Führung nicht mehr ab, weil sie enorm abgeklärt auftraten. In der 38. Minute sorgte Dörgeloh per Siebenmeter dafür, dass Grüppenbühren sogar mit fünf Treffern vorne lag. Zwar bäumten sich die Dinklager noch einmal auf, näher als bis auf drei Tore kamen sie aber nicht mehr an ihren Gegner heran. Somit landeten die Gäste einen souveränen Sieg. „Das war ein richtig geiles Spiel von uns“, jubelte Engelmann. „Wir haben eine super Einstellung an den Tag gelegt und uns nie aus der Ruhe bringen lassen. Egal welchen Spieler ich eingesetzt habe, es hat sich jeder nahtlos eingefügt.“ Die Mannschaft habe in ihrer mentalen Entwicklung einen großen Schritt nach vorne gemacht, unterstrich der Coach. „Wir haben gelernt, mit bestimmten Situationen umzugehen und haben häufig die passenden Antworten.“

TV Cloppenburg II - TS Hoykenkamp 32:35 (14:16). Einen mäßigen, aber immerhin erfolgreichen Auftritt lieferten die Hoykenkamper in Cloppenburg ab. Anfangs leisteten sich die Gäste viele Fehler, sodass sie schnell mit 1:5 hinten lagen (6.). Trainer Frank Kessler nahm daraufhin eine Auszeit. „Wir haben den Start völlig verpennt. Zum Glück konnte ich die Jungs dann noch einmal neu einstellen“, sagte er. Anschließend trugen die Hoykenkamper ihre Angriffskonzepte besser vor. Zudem ersetzte Nico Skormachowitsch den unglücklich agierenden Hergen Schwarting und sorgte in der Deckung für mehr Stabilität. Durch fünf Treffer schafften die Hoykenkamper die Wende. Kyan Petersen markierte das 13:10 (24.). Ein sicherer Rückhalt bei der erfolgreichen Aufholjagd war Torhüter Timo Meier, der auch in seinem zweiten Spiel für die Erstvertretung etliche starke Paraden zeigte. Nach dem 16:14 zur Halbzeit führten die Gäste in der 50. Minute bereits mit acht Toren Vorsprung. Es folgte jedoch ein Blackout, als die Kessler-Sieben in Überzahl drei Gegentreffer zuließ. Cloppenburg kam kurz vor Schluss sogar bis auf drei Tore an den Gegner heran, doch ernsthaft in Gefahr geriet der Hoykenkamper Erfolg nicht mehr. „Letztlich war es ein verdienter Sieg für uns. Wir haben über weite Strecken sehr diszipliniert gespielt, aber haben uns leider auch einige Auszeiten genommen“, bilanzierte Kessler.

„Das war ein richtig geiles Spiel von uns.“ Grüppenbührens Trainer Sven Engelmann
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