Landesliga: Engelmann-Sieben schlägt Wilhelmshaven mit 37:26 und zementiert fünften Tabellenplatz Grüppenbühren lässt Schlusslicht keine Chance

Ganderkesee-Bookholzberg. Im Duell mit dem Schlusslicht der Landesliga haben sich die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg keine Blöße gegeben. Sie gewannen ihr vorletztes Heimspiel der Saison am Sonnabend mit 37:26 (21:12) gegen die HSG Wilhelmshaven.
02.05.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Frederic Oetken

Im Duell mit dem Schlusslicht der Landesliga haben sich die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg keine Blöße gegeben. Sie gewannen ihr vorletztes Heimspiel der Saison am Sonnabend mit 37:26 (21:12) gegen die HSG Wilhelmshaven. Damit sind die Grüppenbührener kaum noch vom fünften Platz zu verdrängen und beenden die Saison nach anfänglichen Schwierigkeit doch im oberen Bereich der Tabelle.

Gegen Wilhelmshaven betreute Co-Trainer Andreas Müller die HSG, weil Coach Sven Engelmann mit seinem zweiten Verein, dem Verbandsligisten FTSV Jahn Brinkum, im Einsatz war. In der Halle am Ammerweg traten die Gastgeber von Beginn an überlegen auf. Alexander Depperschmidt erzielte vom Kreis die 6:2-Führung (10.). Besonders stark waren die Grüppenbührener wieder einmal in der Defensive. Aus einer 6:0-Formation heraus attackierten sie ihre Gegenspieler frühzeitig, sodass die Wilhelmshavener große Mühe hatten, sich Chancen zu erspielen. Wenn doch einmal ein Wurf auf das Tor kam, waren die sicheren Torhüter Jan-Bernd Döhle in der ersten Hälfte und Arne Klostermann nach der Pause zur Stelle. Über 17:10 bauten die Hausherren ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 21:12 aus. Die vielen Treffer waren ein Beleg dafür, dass das Heimteam im Angriff ähnlich überzeugend agierte wie in der Deckung.

Im zweiten Durchgang ließen die Grüppenbührener zunächst nicht locker. Sie spielten ihre Kombinationen konsequent zu Ende und waren auch von den Außenpositionen erfolgreich. Als Yannick Lau in der 49. Minute das 33:17 warf, bahnte sich ein wahres Schützenfest an, doch danach kam es zu einem Bruch im Spiel der Gastgeber. Plötzlich leisteten sie sich etliche Ballverluste und technische Fehler. Im Angriff fehlte nun außerdem die Durchschlagskraft. Durch einen 9:2-Lauf gestalteten die Gäste das Ergebnis deutlich freundlicher. „Mit den letzten zehn Minuten bin ich überhaupt nicht zufrieden. Da haben wir komplett den Faden verloren“, sagte Müller.

Insgesamt allerdings sei die Leistung seiner Mannschaft stark gewesen. „Wir haben 50 Minuten lang sehr guten Handball gespielt. Vorne haben wir schöne Kombinationen vorgetragen, und auch in der Deckung haben wir gut gearbeitet“, bilanzierte der Co-Trainer. Auf Grüppenbühren warten an den letzten beiden Spieltagen nun die Topteams HSG Barnstorf/Diepholz II und Wilhelmshavener HV II.

OET

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