Weser-Ems-Liga: Dritte Mannschaft mit 28:29 in Oldenburg / Auch Delmenhorst II verliert – 23:28

Grüppenbühren wacht zu spät auf

Wilhelmshaven·Oldenburg. Keine Punkte gab es am jüngsten Spieltag für die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Delmenhorst II und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III. Während die Delmenhorster bei der HSG Wilhelmshaven II mit 23:28 (14:13) verloren, kassierte Grüppenbühren eine 28:29 (13:18)-Niederlage beim VfL Oldenburg.
24.02.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Rolf Behrens

Keine Punkte gab es am jüngsten Spieltag für die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Delmenhorst II und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III. Während die Delmenhorster bei der HSG Wilhelmshaven II mit 23:28 (14:13) verloren, kassierte Grüppenbühren eine 28:29 (13:18)-Niederlage beim VfL Oldenburg.

HSG Wilhelmshaven II - HSG Delmenhorst II 28:23 (13:14). Die Delmenhorster Reserve befindet sich weiterhin auf Talfahrt. Aus den vergangenen drei Spielen hat die Mannschaft von Trainer Florian Bogun lediglich einen Punkt geholt und ist nur noch Siebter. In Wilhelmshaven lagen die Gäste schnell mit 2:5 hinten (8.). Danach fingen sich die Delmenhorster und erkämpften sich den Ausgleich – 6:6 (15.). Kurz vor der Pause hatte die Bogen-Sieben dann ihre beste Phase. Die Deckung stand immer sicherer, und dank drei Treffern in Folge von Cem Galioglu ging die Mannschaft mit einem knappen 14:13-Vorsprung in die Kabine.

Wie schon zu Beginn der ersten Hälfte, verschliefen die Gäste den Start in den zweiten Durchgang und gerieten mit 14:16 in Rückstand. Bis zur 42. Minute blieben die Rot-Weißen auf Tuchfühlung – 19:21. Dann nahm die Schwäche in der Chancenauswertung weiter zu, sodass beim Stand von 25:19 für Wilhelmshaven eine Vorentscheidung gefallen war. „Wir können unser Potenzial derzeit nicht abrufen und machen zu viele leichte Fehler, die prompt bestraft werden“, analysierte Bogun.

VfL Oldenburg - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 29:28 (18:13). Als das Spiel beim Stand von 14:21 in der 38. Minute eigentlich schon verloren war, krempelten die Gäste noch einmal die Ärmel hoch und hätten fast mit der Schlusssirene noch den Ausgleich erzielt. Von der Anfangsphase einmal abgesehen, in der Frank Rais sein Team mit 2:0 in Führung gebracht hatte, stolperten die Gäste um Trainer Gerold Steinmann von einer brenzligen Situation in die nächste. Technische Fehler, eine schlechte Wurfauswahl sowie nicht vollendete Spielzüge – all das reihte sich aneinander. Oldenburg setzte sich mit seinen wurfgewaltigen Rückraumschützen auch spielerisch in Szene und lag ab der fünften Minute in Front. Über ein 11:9 ging es beim Stand von 18:13 in die Pause.

Erst Mitte der zweiten Halbzeit wachte Grüppenbühren auf. Angeführt vom starken Ralph Ohlebusch waren die Gäste beim 24:26 (50.) plötzlich zurück im Spiel. Die Steinmann-Sieben hatte in der Folge zahlreiche Chancen, um die Partie komplett zu drehen, ließ allerdings zu viele davon ungenutzt. Beim 28:29 kam das Team kurz vor dem Ende noch einmal in Ballbesitz, die Kugel ging wenig später aber ins Seitenaus. „Insgesamt war der Sieg für Wilhelmshaven verdient. Sie waren die bessere Mannschaft“, gab Grüppenbührens Spieler Till Schwab-Sacher zu.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+