Handball-Landesliga Weser-Ems: Titelanwärter spielt beim Schlusslicht Hatten-Sandkrug II nur 21:21, während Hoykenkamp knapp siegt

Grüppenbührens Erfolgsserie hält mit Mühe und Not

Hatten-Sandkrug/Oldenburg. Nach 14 Spielen ohne Niederlage in Folge hätte es die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Sonnabend ausgerechnet beim Schlusslicht TSG Hatten-Sandkrug II fast erwischt. Der Tabellenzweite der Landesliga Weser-Ems entging nur knapp einer Niederlage und war am Ende mit dem 21:21 (13:12)-Remis gut bedient.
21.02.2017, 00:00
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Von Frederic Oetken

Hatten-Sandkrug/Oldenburg. Nach 14 Spielen ohne Niederlage in Folge hätte es die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Sonnabend ausgerechnet beim Schlusslicht TSG Hatten-Sandkrug II fast erwischt. Der Tabellenzweite der Landesliga Weser-Ems entging nur knapp einer Niederlage und war am Ende mit dem 21:21 (13:12)-Remis gut bedient. Schwer tat sich auch die TS Hoykenkamp, doch der Spitzenreiter fuhr beim TvdH Oldenburg II einen wichtigen 21:19 (12:8)-Erfolg ein. Grüppenbühren und Hoykenkamp weisen nun beide sieben Minuspunkte auf und steuern auf einen Zweikampf um den Titel zu.

TSG Hatten-Sandkrug II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 21:21 (12:13). „Eine unterirdische Leistung“ attestierte Grüppenbührens Co-Trainer Andreas Müller seiner Mannschaft. Die Gäste kamen zwar gut in die Partie und führten mit 9:5, doch sie ließen selbst beste Chancen aus. Die Hatter verschleppten das Tempo und sorgten dafür, dass ihr Gegner nicht sein gefürchtetes Tempospiel aufziehen konnte. Immerhin standen die Grüppenbührener in der Deckung sicher, weshalb sie zur Pause knapp mit 13:12 vorne lagen. Nach dem Seitenwechsel gelang den Gästen 16 Minuten lang kein Treffer, sodass Hatten auf 17:13 davonzog. Dann bewiesen die Grüppenbührener aber Moral und glichen zum 18:18 aus. „Danach war noch mehr drin, leider sind wir wieder in alte Verhaltensmuster zurückgefallen“, schilderte Müller. Sein Team leistete sich erneut unnötige Fehler, und die Gastgeber kamen zum 21:18. Nur durch eine Energieleistung in der Schlussphase sicherte sich der große Favorit immerhin einen Zähler. „Das war ein sehr glücklicher Punktgewinn. Wir sind vorne einfach nicht ins Spiel gekommen“, resümierte Müller.

TvdH Oldenburg II - TS Hoykenkamp 19:21 (8:12). Die Hinspielniederlage gegen Oldenburg ärgert Hoykenkamps Trainer Frank Kessler bis heute. Also hatte seine Sieben im Rückspiel einiges geradezurücken. Zunächst machten sich die Hoykenkamper allerdings „das Leben selbst schwer“, wie Kessler berichtete. „Wir standen hinten sehr gut, aber haben im Angriff zu viele Fehler begangen. Unsere Chancenauswertung war wieder einmal miserabel.“ Somit dominierten die Gastgeber zunächst das Geschehen, erst in der 21. Minute brachte Sebastian Rabe die Gäste mit 8:7 in Front. Bis zur Halbzeit erhöhte Hoykenkamp auf 12:8. Im zweiten Durchgang glichen die Oldenburger wieder zum 15:15 aus (44.). In der Schlussphase wurde dann Torwart-Routinier Gregor Kleefeldt zum Matchwinner der Kessler-Sieben. Er zeigte etliche Paraden und machte dem gegnerischen Angriff im Zusammenspiel mit dem Innenblock das Leben schwer. „Das war ein Arbeitssieg. Wir haben nicht schön gespielt“, sagte Kessler.

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