Siebtklässler kommen bei Bouldern und Crossfit ins Schwitzen

Gut für den Körper

Bremen. Als ihre Lehrerin ins Klassenzimmer kommt und fragt, ob die Schüler am Zisch-Projekt teilnehmen wollen, sagen die Siebtklässler sofort zu! Nach langem Überlegen sind sie sich einig, über „Trendsport“ zu schreiben.
20.05.2019, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Noah Schmiedeberg, Celine Schröder und Emily Vagt​

Bremen. Als ihre Lehrerin ins Klassenzimmer kommt und fragt, ob die Schüler am Zisch-Projekt teilnehmen wollen, sagen die Siebtklässler sofort zu! Nach langem Überlegen sind sie sich einig, über „Trendsport“ zu schreiben. Als Trendsport bezeichnen die Jugendlichen eine neue, noch nicht etablierte oder zunehmend beliebte Sportart.

Erster Termin: die Boulder Base Bremen. Dort starten die Jugendlichen mit einem Aufwärmtraining. Einige Erklärungen danach dürfen sie endlich klettern. Es macht sehr viel Spaß, doch da sie wenig Zeit haben, ist es zum Bedauern der Schüler zu schnell vorbei.

Bouldern ist klettern ohne Sicherung. Die Wand, an der man klettert, besteht aus vielen Steinen, an denen man sich festhält oder auf die man tritt. Die Steine haben verschiedene Farben, welche die Level der Kletterwand unterscheiden.

Die Wand darf nicht zu hoch sein, damit man sich beim Abspringen nicht verletzt. Als Untergrund werden genormte Sportmatten oder auch Fallschutzplatten verwendet. Für den Outdoor-Bereich kommt auch Sand oder Rindenmulch zum Einsatz.

Zwei Wochen später geht es zur Sportwelt Bremen, um Crossfit auszuprobieren. Dort erwartet die Schüler schon der Trainer, der sie erst einmal zum Aufwärmen verdonnert. Kurze Zeit später werden sie den verschiedenen Geräten zugewiesen.

An jedem Gerät sollen sie zwei Minuten bleiben, und wenn die Zeit vorbei ist, zum nächsten Gerät wechseln. Es ist anstrengend, aber gut für den Körper! Am Ende zeigt der Trainer den Siebtklässlern noch einen Hindernisparcours. Da der Boden aber zu nass ist, können sie ihn leider nicht ausprobieren.

Crossfit ist der vielleicht härteste Sport, er kommt aus den USA und erinnert an Zirkeltraining. Es gibt dabei ungefähr
15 Stationen, die aus verschiedenen simplen Übungen bestehen. Diese werden wiederholt. Man benötigt wenig Material. Crossfit kann in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausgeführt werden. Man muss möglichst viele Runden in einer gewissen Zeit schaffen.

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