4. Bremer Futsal-Landesmeisterschaft Gute Chancen für den Bremer Norden

Bremen-Nord. Gleich vier Nordbremer Mannschaften sind mit von der Partie, wenn am Sonnabend (Beginn 13 Uhr) der Bremer Futsal-Meister gesucht wird. Der Blumenthaler SV, die SG Aumund-Vegesack, SG Marßel und der SV Lemwerder kämpfen um den vierten offiziellen Meistertitel.
14.01.2011, 05:00
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Gute Chancen für den Bremer Norden
Von Tobias Dohr

Bremen-Nord. Gleich vier Nordbremer Mannschaften sind mit von der Partie, wenn am Sonnabend (Beginn 13 Uhr) der Bremer Futsal-Meister gesucht wird. In der Blumenthaler Burgwallhalle kämpfen der Blumenthaler SV, die SG Aumund-Vegesack, SG Marßel und der SV Lemwerder mit dem Bremer SV und TuS Komet Arsten um den vierten offiziellen Meistertitel.

Dass Futsal auch hierzulande immer beliebter wird, zeigt ein Blick auf die Teilnehmerzahlen der vergangenen vier Jahre: "Wir haben damals mit nur drei Teams angefangen, dann waren es fünf, letztes Jahr schon acht und in diesem Jahr bereits 18 Mannschaften" freut sich Rainer Kollek vom Bremer Fußballverband (BFV) über das wachsende Interesse an der schnelleren und vor allem faireren Hallenvariante des Fußballs.

Genau das hat auch das Team der SG Aumund-Vegesack bei der Qualifikation begeistert. Deshalb fährt der Nordbremer Trainer Kristian Arambasic mit exakt derselben Truppe zur Endrunde. "Die Jungs freuen sich total auf das Turnier und schwärmen regelrecht vom Futsal", sagt Arambasic, der auch selbst wieder mit von de Partei sein wird, sofern es seine in Bremerhaven erlittene Schulterprellung zulässt. Für den verletzten Nils Husmann wird Ferdi Kök dabei sein, ansonsten ist mit Torwart Steffen Märtens sowie den Feldspielern Maik Arambasic, Muhamed Hodzic, Adrian Felis, Florian Radzun, Gökhan Kemal die Truppe der Qualifikation am Start. "Es ist ein offizieller Titel des BFV, den will man natürlich gerne gewinnen", sagt Kristian Arambasic. Und auch die Aussicht, als Sieger zu den Norddeutschen Futsal-Meisterschaften am darauffolgenden Wochenende in Hamburg zu fahren, sei durchaus verlockend.

Daran mag Marßels Coach René Damaschke lieber keinen Gedanken verschwenden: "Wir wollen uns gut verkaufen und freuen uns auf das Hallenturnier, aber dass wir dort gewinnen, glaube ich eher nicht." Marßels Co-Trainer Deniz Yilmaz und Thomas Staniewski werden die Bezirksliga-Mannschaft morgen in der Burgwallhalle coachen.

"Das schnelle und körperlosere Spiel ist schon attraktiv", sagt René Damaschke, der zudem eine bei der Endrunde erstmals angewendete neue Regel interessant findet: So dürfen die Trainer einmal pro Spiel eine zweiminütige Auszeit nehmen. "Vielleicht auch für draußen eine Option", findet Damaschke.

Björn Wolf wird in der Blumenthaler Sportstätte den Bezirksligisten SV Lemwerder betreuen. "Wir wollen uns hier natürlich so gut wie möglich aus der Affäre ziehen", gibt SVL-Spielertrainer Michael Müller zu Protokoll, der zeitgleich mit einem zweiten Team beim Loxstedter Hallen-Fußballturnier mit von der Partie ist.

Allerdings muss Björn Wolf in Blumenthal auf die verhinderten Akteure Peer Miele, Frank Schach und Paul-Philipp Lapsien verzichten. "Der Blumenthaler SV nimmt für mich hier die klare Favoritenrolle ein", so Müller. Das Burgwall-Team wird in heimischer Umgebung mit Spielern aus der ersten und zweiten Mannschaft auflaufen. Gecoacht wird die Truppe vom Reserve-Trainer Thomas Schindler, da Peter Moussalli beruflich verhindert ist. Schindler verspricht sich von diesem Hallenevent eine nette Abwechslung zum Fußball-Alltag. "Wir gehen ganz locker an diese Aufgabe ran. Haben uns so auch nicht besonders darauf vorbereitet", meint Thomas Schindler, der die beiden Bremen-Ligisten SG Aumund-Vegesack und den Bremer SV plus den SV Lemwerder auf der Favoritenliste stehen hat. "Aber in der Halle ist bekanntlich alles möglich", sagt Thomas Schindler.

Auch Reiner Kollek will sich im Vorfeld auf keinen Favoriten festlegen. "Es ist eine sehr ausgeglichene Gruppe", freut sich der Turnierorganisator auf spannende Begegnungen. Spielbeginn ist am morgigen Sonnabend um 13 Uhr, gespielt wird in einer Sechser-Gruppe jeder gegen jeden, die Spielzeit beträgt zwölf Minuten.

Neben dem großen Siegerpokal gibt es für die drei Erstplatzierten Intersport-Gutscheine. Gegen 16 Uhr soll dann feststehen, wer sich nach dem TuS Schwachhausen (2008), CFS Bremen (2009) und dem FC Union 60 (2010) in die Siegerliste eintragen darf.

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