Weser-Ems-Liga: HSG Delmenhorst II mit 28:24 gegen Hatten-Sandkrug II / Grüppenbühren II siegt, die Dritte verliert Haake hilft in der Reserve aus

Delmenhorst·Ganderkesee-Bookholzberg·Bad Zwischenahn. Die Handballer der HSG Delmenhorst II mischen in der Spitzengruppe der Weser-Ems-Liga weiter munter mit. Am dritten Spieltag setzte sich die Mannschaft von Trainer Volker Gallmann zu Hause mit 28:24 (16:12) gegen die bis dato noch ungeschlagene TSG Hatten-Sandkrug II durch.
06.10.2015, 00:00
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Von Rolf Behrens

Die Handballer der HSG Delmenhorst II mischen in der Spitzengruppe der Weser-Ems-Liga weiter munter mit. Am dritten Spieltag setzte sich die Mannschaft von Trainer Volker Gallmann zu Hause mit 28:24 (16:12) gegen die bis dato noch ungeschlagene TSG Hatten-Sandkrug II durch. In der Tabelle schoben sich die Delmenhorster durch den Erfolg auf den dritten Platz vor. Auch für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II lief es am Wochenende rund: Das Team gewann mit 29:14 (17:8) gegen die HSG Emden. Grüppenbührens Dritte verlor indes mit 26:32 (13:15) bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn.

HSG Delmenhorst II - TSG Hatten-Sandkrug II 28:24 (16:12). Nach der Niederlage gegen Friedrichsfehn/Petersfehn wollten die Delmenhorster eine Antwort geben, und das ist ihnen eindrucksvoll gelungen. In einem von Härte geprägten Spiel hatten zunächst die Gäste leichte Vorteile. Die Delmenhorster Reserve hielt aber dagegen. Das lag nicht zuletzt an Andre Haake. Der Trainer des Oberliga-Teams lief für die Zweite auf und brachte mit seiner Erfahrung viel Sicherheit ins Spiel. Durch den in der Abwehr starken und am Kreis treffsicheren Dominik Ludwig kamen die Hausherren zu einer 10:9-Führung. In einer starken Schlussphase des ersten Durchgangs baute das Team von Trainer Volker Gallmann seinen Vorsprung bis auf 16:12 aus. Auch nach dem Wechsel dominierte Delmenhorst, ließ immer weniger Chancen aus und behauptete die Führung. „Cem Galioglu auf Rechtsaußen und Dominik Ludwig waren stark. Zudem hat uns Andre Haake enorm geholfen“, sagte Gallmann.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - HSG Emden 29:14 (17:8). Mit der Leistung seiner Sieben war Grüppenbührens Trainer Andreas Müller zufrieden, aber dennoch wollte er den klaren Erfolg gegen ein schwaches Emder Team nicht überbewerten. „Wir hatten die ausgeglichenere Mannschaft, die sowohl konditionell als auch spielerisch mehr drauf hatte“, sagte er. Die Gäste waren nur mit einem kleinen Kader angereist und setzten in der zweiten Halbzeit ihren 54-jährigen Trainer Jan Gravemann als Spieler ein. Grüppenbührens Zweite, für die Torhüter Jan-Dirk Alfs ein starkes Debüt feierte, kam zunächst nur schleppend in Gang. Nach 15 Minuten stand es in der Halle am Ammerweg 7:7. Müller ärgerte sich besonders über die Gegentore, die seine Sieben über außen kassiert hatte. Noch vor der Pause legten die Hausherren dann einen 10:1-Lauf hin und setzten sich bis auf 17:8 ab. Die zweite Hälfte verlief ähnlich. Bis zur 45. Minute blieb der Abstand konstant – 21:13. Anschließend schraubten die Gastgeber die Führung durch einen 8:1-Lauf wieder in die Höhe und siegten verdient.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 32:26 (15:13). Die Grüppenbührener bezogen im dritten Spiel zwar ihre zweite Saisonniederlage, doch mit der Leistung seines Teams war Trainer Gerold Steinmann mehr als zufrieden. „Wir haben eine klasse Partie geboten und waren in der 53. Minute beim Stand von 23:24 dran. Aufgrund fehlender Alternativen im Rückraum haben uns dann am Ende ein paar Körner gefehlt, um weiter dagegenhalten zu können.“ In der Tat boten die Gäste dem Meisterschaftsmitfavoriten bis kurz vor Schluss Paroli. Zwar hatten die Gastgeber von Beginn an die Nase vorn, doch die Steinmann-Sieben blieb immer auf Tuchfühlung. Bis in die Schlussphase hinein schien die Wende möglich. Dann jedoch ging Grüppenbührens „Oldies“ nach und nach die Kraft aus, sodass die Niederlage am Ende noch recht deutlich ausfiel – 26:32.

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