Oberliga Frauen: Martin Eschkötters Team unterliegt Gästen aus Bremen/Remis für TV Oyten II Habenhausen zu schnell für Morsum

Morsum·Oyten. Eine Niederlage und ein Unentschieden. So lautet die Bilanz der beiden kreis-verdener Teams in der Handball-Oberliga der Frauen.
30.09.2013, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Eine Niederlage und ein Unentschieden. So lautet die Bilanz der beiden kreis-verdener Teams in der Handball-Oberliga der Frauen. Die Pleite kassierte der TSV Morsum, das Remis holte sich der TV Oyten II.

TSV Morsum - ATSV Habenhausen 19:28 (9:13): „Uns sind in den letzten drei Spielen von den Spitzenteams der Liga die Grenzen aufgezeigt worden“, musste Martin Eschkötter nach der 19:28 (9:13)-Niederlage der von ihm trainierten Oberliga-Handballerinnen des TSV Morsum gegen den ATSV Habenhausen einräumen. Ohne Linkshänderin Maren Jacobsen angetreten, tat der TSV sich insbesondere im Angriff schwer. Nur drei Treffer erzielte der Aufsteiger bis zur 19. Minute – 3:8.

Bis zur Halbzeit fanden die Gastgeberinnen aber besser in die Partie. Inga Meyer verkürzte mit zwei Treffern auf 5:8, und nach einem Tor von Maike Röpke betrug der Abstand wenig später nur noch zwei Treffer (8:10/26.). In den zweiten 30 Minuten blieb der TSV Morsum noch bis zum 14:18 in Reichweite – dann sollte sich das druckvollere Spiel der Gäste durchsetzen. Habenhausen erzielte viele einfache Kontertore, spätestens beim 24:15 war das Duell entschieden. Beim TSV Morsum gab die Ex-Twistringerin Esra Kabul nach dreijähriger Handballpause ihr Debüt im Tor. Aktivposten im Feld war Maike Röpke. Morsums Rückraumlinke erzielte neun Tore. „Wir konnten das hohe Tempo des Gegners nicht dauerhaft mitgehen“, zog Martin Eschkötter ein Fazit. „Wir verzetteln uns zu sehr in Einzelaktionen und leisten uns dabei zu viele Ballverluste“, fügte er an. Für den TSV Morsum folgen nach den Herbstferien nun die weitaus wichtigeren Vergleiche gegen GW Mühlen und die SG Neuenhaus/Uelsen. „Wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun bekommen, müssen diese Spiele gewonnen werden“, sagte Eschkötter.

TV Oyten II - TV Cloppenburg 28:28 (11:16): In einem wenig hochklassigen, dafür aber zumindest in der Schlussphase spannenden Spiel haben sich der TV Oyten II und der TV Cloppenburg die Punkte geteilt. Während der TVO nach dem 28:28 (11:16) weiterhin ungeschlagen bleibt, warten die Gäste nach vier Spielen noch auf den ersten Sieg. Eben dieser lag in der Pestalozzihalle 50 Minuten lang förmlich in der Luft. Der TV Cloppenburg war gut aus den Startlöchern gekommen und führte nach rund zehn Minuten mit 5:1. In der Folge berappelte sich die von Sebastian Kohls betreute Drittliga-Reserve ein wenig – allerdings verringerte sich der Vorsprung der Gäste bis zur Halbzeit kaum.

Auch zehn Minuten vor Ende der Begegnung deutete – angesichts einer 25:21-Führung des TVC – vieles auf den ersten Saisonsieg des Aufsteigers hin. Die Schlussphase gehörte aber der Mannschaft aus dem Kreis Verden. Oytens beste Werferin, Patricia Lange (acht Tore), brachte ihr Team sogar nach 58 Minuten mit 28:27 erstmals nach vorne, bevor Cloppenburg wenig später zum verdienten 28:28-Endstand traf. „Cloppenburg dürfte dem Punkt mehr nachtrauern als wir“, stellte Sebastian Kohls fest. Seinen Schützlingen wollte er kein allzu gutes Zeugnis ausstellen: „Wie bereits in den Spielen zuvor hat die Mannschaft erst nach einem Rückstand den nötigen Biss gezeigt.“ Während das Angriffsspiel der Gastgeberinnen nach zehn Minuten langsam Fahrt aufgenommen hatte, agierte die 6:0-Abwehr des TVO über weite Strecken der Partie zu passiv – Cloppenburg kam so mehrfach zu einfachen Toren. Auf Oytener Seite gaben die A-Jugendlichen Gesine Flick und Jana Moll ihre Debüts bei den Frauen.

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