Aufsteiger in die Bogen-Landesliga Ost verbucht die ersten vier Siege in Grasberg

Hagener SV ist angekommen

Die Bogen-Landesliga Ost hat mit dem SV Adolphsdorf einen neuen Spitzenreiter. Die Aktiven um Gabriel Meyer nutzten am zweiten Wettkampftag ihren Heimvorteil in Grasberg. Auch wenn Mascha Heins ein erfolgreiches Comeback im zweiten Team des SSV Tarmstedt feierte, muss sich die Reserve des Zweitligisten damit abfinden, nicht in die Landesverbandsliga aufzusteigen. Auch für die BSG Osterholz-Scharmbeck II dürfte kein Spitzenplatz mehr herausspringen.
12.12.2013, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Karsten Hollmann
Hagener SV ist angekommen

Gabriel Meyer (Adolphsdorf) kann nun von einer Rückkehr in die Landesverbandsliga träumen.

Hans-Henning Hasselberg

Die Bogen-Landesliga Ost hat mit dem SV Adolphsdorf einen neuen Spitzenreiter. Die Aktiven um Gabriel Meyer nutzten am zweiten Wettkampftag ihren Heimvorteil in Grasberg. Auch wenn Mascha Heins ein erfolgreiches Comeback im zweiten Team des SSV Tarmstedt feierte, muss sich die Reserve des Zweitligisten damit abfinden, nicht in die Landesverbandsliga aufzusteigen. Auch für die BSG Osterholz-Scharmbeck II dürfte kein Spitzenplatz mehr herausspringen.

Der SV Adolphsdorf setzte sich mit sieben Siegen in sieben Duellen am zweiten Wettkampftag in der Bogen-Landesliga Ost an die Spitze. Der Zweite verdrängte beim Heimwettkampf in Grasberg somit den Klassenprimus TuS Zeven vom Thron. Gabriel Meyer, Marco Sascha Jaske und Leonie Frenzel gaben sich in keiner Partie eine Blöße und dürfen nun von einer Rückkehr in die Landesverbandsliga träumen.

„Das war schon ein tolles Ergebnis, das die drei da heute abgeliefert haben“, zog Adolphsdorfs Spartenleiter Dieter Tietjen ein positives Fazit. Zumindest Regionalliga-Niveau legten die Hausherren mit ihren 220 Ringen im Duell mit dem BSC Wendisch-Evern an den Tag. Das Top-Duell gegen den Klassenbesten TuS Zeven fand dann in der siebten Runde statt. Auch hier überzeugte der Zweite mit 212 Ringen. Mit einem gehörigen Abstand auf die beiden Spitzenteams folgt die BSG Osterholz-Scharmbeck II.

Zwei Erfolge gelandet

Die Landesverbandsliga-Reserve der Osterholz-Scharmbecker musste sich in Grasberg mit zwei Erfolgen begnügen. Nils Koppelin, Manfred Semke, Hendrik Koppelin, Torsten Roth sowie Peter Winters verloren damit den Kontakt nach ganz oben. „Peter Winters ist zum ersten Mal bei einem Ligawettkampf angetreten“, berichtete BSG-Abteilungsleiter Volker Dahm. Nils Koppelin verstärkte die zweite Mannschaft aus dem ersten Team. Dafür rückte der zuletzt so starke Willi Hühnerbein ins erste Glied auf. Für die Kreisstädter langte es nur zu Erfolgen über den Vegesacker SV sowie mit einem Vorsprung von einem Ring über den Blumenthaler SV.

Der SSV Tarmstedt II verabschiedete sich mit nur drei Siegen aus dem Aufstiegskampf. „Das wird in dieser Saison nichts mehr“, räumte Mascha Heins ein. Die Schützin aus der ersten Formation sprang nach einer zweimonatigen Trainingspause und zwei Knie-Operationen in der Reserve ein und erwies sich als Verstärkung. „Mascha opfert sich für ihren Sport auf. Sie hat sehr gut geschossen“, erklärte SSV-Spartenleiter Fredi Latzke.

Michael Simmat biss trotz Rückenproblemen auf die Zähne und verkaufte sich ebenfalls teuer. Dafür klappte es bei Youngster Patrick Wendelken nicht so gut. „Das bekommen wir aber in den nächsten Monaten auch noch hin. Wir werden Patrick langsam aufbauen“, versicherte Fredi Latzke. Als vierter Schütze lief Rainer Gerdts für die Tarmstedter auf.

Der Hagener SV hat sich inzwischen an die Liga gewöhnt. Der Neuling landete seine ersten vier Siege in der Landesliga Ost. Dabei bezwang der Aufsteiger unter anderem den Ersten TuS Zeven.

Die beste Vorstellung gelang den Mannen um Axel Hasloop aber mit den 200 Ringen beim Erfolg über die BSG Osterholz-Scharmbeck II. Neben Axel Hasloop waren Klaus Dettmar und Damian Pohl für die Hagener im Einsatz. „Es hat keiner herausgeragt. War einer schlecht, waren die beiden anderen gut. So hatten wir eine sehr homogene Mannschaft“, sagte Alex Hasloop. Er habe sich nur ein wenig darüber geärgert, dass gegen den SSV Tarmstedt II sowie gegen den Vegesacker SV mögliche Siege verschenkt worden seien, so Hasloop „Dennoch war es eine starke Steigerung gegenüber dem Auftaktwettkampf“, betonte Axel Hasloop.

Bogen-Landesliga Ost: SSV Tarmstedt II - BSC Wendisch-Evern 194:199; SV Adolphsdorf - Blumenthaler SV 218:201; TuS Zeven - Hagener SV 176:183; BSG Osterholz-Scharmbeck II - Vegesacker SV 206:177; BSG Osterholz-Scharmbeck II - BSC Wendisch-Evern 191:207; Hagener SV - SSV Tarmstedt II 186:193; TuS Zeven - Blumenthaler SV 190:173; SV Adolphsdorf - Vegesacker SV 217:175; SSV Tarmstedt II - Blumenthaler SV 202:197; TuS Zeven - Vegesacker SV 199:173; SV Adolphsdorf - BSC Wendisch-Evern 220:187; BSG Osterholz-Scharmbeck II - Hagener SV 155:200; Hagener SV - SV Adolphsdorf 175:213; BSG Osterholz-Scharmbeck II - Blumenthaler SV 208:207; SSV Tarmstedt II - Vegesacker SV 197:184; TuS Zeven - BSC Wendisch-Evern 182:185; Vegesacker SV - Blumenthaler SV 201:197; BSC Wendisch-Evern - Hagener SV 159:195; SV Adolphsdorf - BSG Osterholz-Scharmbeck II 216:197; TuS Zeven - SSV Tarmstedt II 197:193; TuS Zeven - BSG Osterholz-Scharmbeck II 201:159; SV Adolphsdorf - SSV Tarmstedt II 211:192; Vegesacker SV - Hagener SV 189:182; BSC Wendisch-Evern - Blumenthaler SV 206:208; TuS Zeven - SV Adolphsdorf 195:212; BSC Wendisch-Evern - Vegesacker SV 206:212; BSG Osterholz-Scharmbeck II - SSV Tarmstedt II 206:193; Blumenthaler SV - Hagener SV 190:201

Tabelle: 1. SV Adolphsdorf 2967 Ringe/25:3 Punkte; 2. TuS Zeven 2793/22:6; 3. BSG Osterholz-Scharmbeck II 2719/14:14; 4. SSV Tarmstedt II 2694/13:15; 5. BSC Wendisch-Evern 2743/12:16; 6. Vegesacker SV 2695/12:16; 7. Hagener SV 2548/8:20; 8. Blumenthaler SV 2697/6:22 (kh)

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