2. Liga Hamburg legt im Aufstiegsrennen vor - Bochum punktet

Der Hamburger SV hat im Aufstiegsrennen vorgelegt, Verfolger Heidenheim lauert weiter auf Rang vier. Im Abstiegskampf überrascht Wehen Wiesbaden, während in Nürnberg die Anfeindungen in deutschen Fußballstadien eine neue Dimension erreichen.
07.03.2020, 15:08
Lesedauer: 1 Min
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Mit einem knappen 2:1 (1:1)-Heimsieg hat der Hamburger SV seine Pleiten-Serie beendet.

Nach zuletzt zwei Niederlagen sicherten am Samstag Konstantin Letschert (24. Minute) und Aaron Hunt (50.) mit ihren Toren dem HSV drei Punkte im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga. „Das wir in der ein oder anderen Phase gewackelt haben, ist in unserer Situation verständlich. Vorne können wir zum Beispiel unsere Chancen besser nutzen. Aber drei Punkte gibt es auch für ein 2:1“, sagte HSV-Profi Christoph Moritz bei Sky.

Zumindest vorübergehend steht Hamburg wieder vor dem punktgleichen VfB Stuttgart auf Rang zwei. Die Schwaben erwarten erst am Montagabend (20.30 Uhr/Sky) Liga-Primus Arminia Bielefeld. Mit nur drei Punkten hinter dem Spitzentrio lauert weiter der 1. FC Heidenheim auf Patzer der Konkurrenten.

Am Samstag setzte sich das Team von FC-Trainer Frank Schmidt mit 3:1 (3:0) gegen den Karlsruher SC durch. Der KSC fiel nach der elften Saisonniederlage auf Rang 17 zurück und hat vier Punkte Rückstand zu einem Nicht-Abstiegsplatz. Denn schon am Freitagabend überholte der SV Wehen Wiesbaden nach einem deutlichen Auswärtserfolg bei Mitaufsteiger VfL Osnabrück die Karlsruher in der Tabelle. Wehen Wiesbaden siegte in Osnabrück mit 6:2 (5:2). Und der abstiegsbedrohte VfL Bochum konnte am Samstag beim 0:0 immerhin einen Punkt beim zuletzt vier Spiele siegreichen SV Darmstadt mitnehmen.

Das Sportliche rückte dagegen bei der 0:3 (0:2)-Niederlage des 1. FC Nürnberg gegen Hannover 96 am Freitagabend in den Hintergrund. Nach der Partie machten die Verantwortlichen des FCN publik, dass es zuvor im Umfeld des Stadions und des Vereinsgeländes Droh-Plakate gegen „Club“-Profis gegeben hatte. „Das ist ein Fall, der überschreitet Grenzen“, sagte FCN-Sportvorstand Robert Palikuca. Er sprach von „sehr eindeutigen Drohungen“, die Aktion sei „widerlich und geschmacklos“. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt. (dpa)

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