Delmenhorst Handball-Landesliga: Fehlende Cleverness kostet Grüppenbühren den Sieg

Ganderkesee-Bookholzberg. Zum ersten Mal in der laufenden Saison haben die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg zwei aufeinanderfolgende Spiele ungeschlagen überstanden, trotzdem überwog beim Tabellenzehnten der Landesliga Weser-Ems die Enttäuschung. Das 27:27 (12:11)-Unentschieden gegen den SV Holdorf am Donnerstagabend war nämlich aus Sicht der Grüppenbührenerinnen unnötig, denn der Sieg war für sie schon zum Greifen nahe.
14.01.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens

Ganderkesee-Bookholzberg. Zum ersten Mal in der laufenden Saison haben die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg zwei aufeinanderfolgende Spiele ungeschlagen überstanden, trotzdem überwog beim Tabellenzehnten der Landesliga Weser-Ems die Enttäuschung. Das 27:27 (12:11)-Unentschieden gegen den SV Holdorf am Donnerstagabend war nämlich aus Sicht der Grüppenbührenerinnen unnötig, denn der Sieg war für sie schon zum Greifen nahe.

Kurz vor Schluss führten die Gastgeberinnen mit 27:26 und waren in Ballbesitz. Die verbleibenden 34 Sekunden hätten sie nur noch herunterspielen müssen, doch sie leisteten sich einen folgenschweren Ballverlust, den Holdorf sieben Sekunden vor dem Ende zum Ausgleichstreffer nutzte. „Leider waren wir nicht abgezockt genug“, sagte Grüppenbührens Trainer Harald Logemann.

In der Anfangsphase hatten sich die Gastgeberinnen erst einmal abgesetzt. Die 13-fache Torschützin Wiebke Möller brachte ihr Team in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung. Nach 14 Minuten traf Farina Sanders zum 7:4. Doch die sechstplatzierten Gäste blieben dran und glichen zum 8:8 aus (20.). Besonders Holdorfs Johanna Helms, die wie Möller 13 Mal traf, bekam Grüppenbühren nicht in den Griff. Zur Pause führte die Logemann-Sieben knapp mit 12:11.

Nach dem Seitenwechsel erwischte das Heimteam erneut den besseren Start. Möller sorgte für das 19:16 (39.), doch wie im ersten Durchgang kamen die Gäste zurück. Nach einem 5:0-Lauf innerhalb von sieben Minuten lagen die Holdorferinnen plötzlich mit 21:19 vorne. „Das war ein Rückschlag, aber wir haben uns danach stark zurückgekämpft und uns klare Vorteile erspielt“, schilderte Logemann. Die Grüppenbührenerinnen egalisierten zum 22:22 und gingen wenig später durch ein Tor von Jana Folkerts mit 26:23 in Front. In der Folge haderten die Gastgeberinnen jedoch mit einigen zweifelhaften Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns Astrid Hinrichsen/Peter Hinrichsen. Außerdem fehlte ihnen in manchen Situationen die Cleverness. Auch ein 27:25-Vorsprung reichte Grüppenbühren somit nicht zum Sieg. In der Schlussminute war es Annika Paerschke, die den 27:27-Endstand erzielte und Holdorf einen Punkt rettete.

Weiter geht es für die Grüppenbührenerinnen nun schon an diesem Sonnabend, 14. Januar. Ab 17.15 Uhr ist die HSG Osnabrück in der Halle am Ammerweg zu Gast, und die Gastgeberinnen wollen Revanche für die 25:29-Hinspielniederlage nehmen.

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