Champions League Dämpfer für den Norden: HSV und Flensburg schwach

Hamburg. Großes Verletzungspech für den THW Kiel, empfindliche Dämpfer für den HSV Hamburg und die SG Flensburg- Handewitt: Die norddeutschen Handball-Spitzenclubs haben am ersten Adventswochenende in der Champions League Federn gelassen. Völlig unnötig vergaben die Hamburger beim 26:26 (13:15)- Unentschieden beim abgeschlagenen Schlusslicht Tatran Presov einen Sieg und Platz zwei in Gruppe B. Flensburg verlor das Rückspiel beim kroatischen Meister Croatia Zagreb mit 26:31 (12:14) und damit ebenfalls den zweiten Rang.
28.11.2010, 20:20
Lesedauer: 1 Min
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Hamburg. Großes Verletzungspech für den THW Kiel, empfindliche Dämpfer für den HSV Hamburg und die SG Flensburg- Handewitt: Die norddeutschen Handball-Spitzenclubs haben am ersten Adventswochenende in der Champions League Federn gelassen. Völlig unnötig vergaben die Hamburger beim 26:26 (13:15)- Unentschieden beim abgeschlagenen Schlusslicht Tatran Presov einen Sieg und Platz zwei in Gruppe B. Flensburg verlor das Rückspiel beim kroatischen Meister Croatia Zagreb mit 26:31 (12:14) und damit ebenfalls den zweiten Rang.

Besonders teuer bezahlten die Kieler den einen Zähler beim hart erkämpften 30:30 bei den Rhein-Neckar Löwen: Kapitän Marcus Ahlm erlitt einen mehrfachen Mittelhandbruch und fällt mindestens bis zum Jahresende aus. Auch Rechtsaußen Christian Sprenger humpelte angeschlagen vom Feld. Bei ihm soll eine Kernspintomographie Aufschluss über die Verletzung geben.

Für Kiel sind das nicht die ersten schmerzlichen Ausfälle. "Wir reisen ohne drei Top-Leute an und verlieren im Spiel zwei weitere Leistungsträger durch Verletzungen", haderte THW-Manager Uli Derad. "Und trotzdem holen wir einen Punkt." Andere müssen in die Bresche springen, Leistungsträger wie Filip Jicha spielen jede Partie durch. "Alle Spieler sind derzeit müde, auch ich", klagte der Rückraumspieler.

Acht Spiele stehen dem schmalen Kader bis zum Jahresende noch bevor. Wenn es am Mittwoch erneut bei den Löwen um Bundesliga-Punkte geht, kann sich der THW (22:4 Punkte) keine Schwäche leisten: Der Abstand zum Tabellenführer HSV Hamburg (24:2) darf nicht abreißen.

Der Terminhatz Tribut zollen mussten die Hamburger bei ihrer Reise in die Slowakei. Damit haben die Hanseaten mit sieben Punkten in der Gruppe B nun schon fünf Zähler Rückstand auf Tabellenführer MKB Veszprem und einen auf Montpellier. "In wichtigen Phasen ist es uns nicht gelungen, davonzuziehen. Die Möglichkeiten waren da. Mir haben einige Dinge nicht gefallen, das werde ich mit der Mannschaft besprechen", sagte Coach Martin Schwalb. Flensburg hatte in Zagreb keine Chance und wurde von den mit acht Zählern punktgleichen Kroaten in der Tabelle überholt. (dpa)

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