Rhein-Neckar Löwen Deutsches Trio kämpft um CL-Halbfinale

Hamburg. Drei Handball-Bundesligisten, ein Ziel: Eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Der THW Kiel, die Rhein-Neckar Löwen und der HSV Hamburg wollen in ihren Viertelfinal-Hinspielen der Champions League vorlegen.
23.04.2010, 16:32
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Hamburg. Drei Handball-Bundesligisten, ein Ziel: Eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Der THW Kiel, die Rhein-Neckar Löwen und der HSV Hamburg wollen in ihren Viertelfinal-Hinspielen der Champions League vorlegen.

Doch nur maximal zwei der drei Clubs können sich für das erste Final Four der Königsklassen-Geschichte qualifizieren, da der deutsche Rekordmeister aus Kiel beim Ligakonkurrenten aus Mannheim antreten muss. «Wir wollen und werden uns nicht auf das Rückspiel verlassen, wir geben Vollgas», sagte THW-Trainer Alfred Gislason.

Dies hat sich auch der Bundesliga-Spitzenreiter aus Hamburg vorgenommen, der es mit Titelverteidiger Ciudad Real aus Spanien zu tun bekommt. «Die Fans dürfen sich auf ein hochklassiges Champions-League-Spiel freuen», versprach HSV-Coach Martin Schwalb.

Vor der Reise nach Mannheim plagen die Kieler, die die beiden Bundesliga-Partien in dieser Saison gewonnen haben, Personalsorgen. Rückraum-Ass Kim Andersson (Knie-Operation) fällt bis zum Saisonende aus, Filip Jicha (Brustwirbelblockade), Kapitän Marcus Ahlm (Rückenbeschwerden) Christian Sprenger (Hüftprellung) und Aaron Palmarsson (Zerrung) sind angeschlagen. «Das ist bitter. Dennoch wollen wir mit aller Macht ins Final Four», sagte THW-Geschäftsführer Uli Derad. Die Sieger der Viertelfinal-Begegnungen ziehen in das erste Final-Four-Turnier am 29. und 30. Mai in Köln ein.

Leicht wird es für den THW aber keinesfalls, denn die Badener haben zuletzt im Finale um den DHB-Pokal gezeigt, dass sie gut in Form sind. «Ich erwarte zwei enge Spiele, die sehr intensiv und spannend sein werden», sagte Löwen-Trainer Ola Lindgren.

Im zweiten Viertelfinale mit deutscher Beteiligung steht der HSV vor einer enorm schwierigen Aufgabe. Titelverteidiger Ciudad Real ist als einziges Team in der aktuellen Champions-League-Spielzeit noch ungeschlagen und hat auch die Hanseaten in der Gruppenphase zweimal besiegt. HSV-Trainer Schwalb, dem bis auf den angeschlagenen Krzysztof Lijewski (Überreizung der Wurfschulter) alle Akteure zur Verfügung stehen, ist vor der Partie dennoch optimistisch: «Wir haben den Abstand zu Ciudad verringert.» (dpa)

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