EM EHF will Abstellgebühr an Clubs zahlen

Innsbruck. Europas Handball-Clubs sollen künftig für ihre Nationalspieler bei einer EM eine Abstellgebühr bekommen. Die Europäische Handball-Föderation (EHF) will den Vereinen bereits vom laufenden Turnier in Österreich an 266 Euro pro Spieler und Partie zahlen.
26.01.2010, 16:44
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Innsbruck. Europas Handball-Clubs sollen künftig für ihre Nationalspieler bei einer EM eine Abstellgebühr bekommen. Die Europäische Handball-Föderation (EHF) will den Vereinen bereits vom laufenden Turnier in Österreich an 266 Euro pro Spieler und Partie zahlen.

Darauf haben sich laut einem Bericht von «ZDF Online» der Verband und Club-Vertreter nach Gesprächen in Innsbruck geeinigt. Allerdings muss diese Regelung noch vom EHF-Kongress im Oktober in Kopenhagen beschlossen werden.

«Das ist erstmals eine Anerkennung, dass die Vereine darauf einen Anspruch haben», sagte Manfred Werner. Der Flensburger war als Mitglied der EHF-Wettbewerbskommission an den Gesprächen beteiligt. Nach dem ausgehandelten Kompromiss bekommt ein Verein für einen Spieler, der mit seiner Nationalmannschaft das Endspiel erreicht und damit acht Spiele bestritten hat, gut 2100 Euro. An die Clubs der beiden Finalisten würden jeweils etwas mehr als 34 000 Euro gezahlt.

Mit der Zahlung von Abstellgebühren würde eine weitere zentrale Forderung der Vereine nach mehr Anerkennung und Mitsprache erfüllt. Bereits seit der EM 2008 in Norwegen übernimmt die EHF die Versicherung der Spieler, falls diese sich in einem EM-Einsatz verletzen. Als erster Verein hatte der HSV Hamburg Ausfallprämien für den verstorbenen Oleg Velyky erhalten, der sich im deutschen Auftaktspiel einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. (dpa)

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