Handball Flensburger Handball-Präsident droht Anklage

Kiel. Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bestechlichkeit und besonders schwerer Untreue in mehreren Fällen gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Flensburger Sparkasse und aktuellen Präsidenten des Handball-Bundesligisten SG Flensburg- Handewitt, Frerich Eilts.
31.01.2010, 13:13
Lesedauer: 1 Min
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Kiel. Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bestechlichkeit und besonders schwerer Untreue in mehreren Fällen gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Flensburger Sparkasse und aktuellen Präsidenten des Handball-Bundesligisten SG Flensburg- Handewitt, Frerich Eilts.

Das bestätigte Oberstaatsanwalt Uwe Wick der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Ermittlungen stünden kurz vor dem Abschluss, Eilts drohe Anklage, sagte Wick und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung «Schleswig-Holstein am Sonntag».

Nach Angaben von Wick wirft die Staatsanwaltschaft Eilts unter anderem vor, einem Immobilienmakler systematisch Immobilien verschafft und zugleich Vorteile für die SG Flensburg-Handewitt angenommen zu haben. Die fraglichen Immobilien seien nach den Erkenntnissen seiner Behörde mit Krediten der Flensburger Sparkasse finanziert worden.

Eilts wies die Vorwürfe gegenüber der Zeitung zurück. Zwischen den Immobiliengeschäften und dem Werbevertrag des Immobilienmaklers zugunsten der SG Flensburg-Handewitt gebe es keinen Zusammenhang. Eilts räumte 2008 seinen Posten bei der Flensburger Sparkasse, nachdem diese in Schieflage geraten war und von der Nord-Ostsee- Sparkasse (Nospa) übernommen wurde. Die Nospa berichtete vor kurzem über faule Kredite von rund 120 Millionen Euro, die aus Altlasten der Flensburger Sparkasse resultieren sollen. (dpa)

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