Bundesliga Hamburg und Kiel siegen - Flensburg nun Dritter

Leipzig. Der HSV Hamburg legt vor, der THW Kiel zieht nach: Im Gleichschritt marschieren die beiden Erzrivalen in der Handball- Bundesliga Richtung Showdown um die deutsche Meisterschaft.
31.03.2010, 22:30
Lesedauer: 2 Min
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Leipzig. Der HSV Hamburg legt vor, der THW Kiel zieht nach: Im Gleichschritt marschieren die beiden Erzrivalen in der Handball- Bundesliga Richtung Showdown um die deutsche Meisterschaft.

Die Hamburger festigten mit dem souveränen 31:23 (17:12) im Top-Spiel gegen Frisch Auf Göppingen ihre Tabellenführung. Aber auch die Kieler feierten dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gegen den SC Magdeburg einen 37:25 (14:14)-Kantersieg. Somit bleibt die Tabellen-Konstellation unverändert. Hamburg führt mit fünf Pluspunkten vor dem deutschen Rekordmeister, der aber zwei Spiele weniger absolviert hat. Geht das so weiter, ist alles für das vermeintlich entscheidende Spiel am 22. Mai angerichtet: Dann empfängt der HSV die «Zebras» zu Hause.

Die SG Flensburg-Handewitt kletterte durch Göppingens Niederlage und den eigenen 23:21 (12:10)-Auswärtssieg bei HBW Balingen- Weilstetten auf den dritten Tabellenplatz. Diesen Champions-League- Startplatz haben auch die Rhein-Neckar Löwen im Visier. Gegen den noch um einen EHF-Pokalplatz kämpfenden VfL Gummersbach siegte das Mannheimer Millionen-Ensemble mit 31:28 (16:13) und fährt nun mit breiter Brust zum Final Four nach Hamburg. Dort treffen beide Teams in zehn Tagen im Pokal-Halbfinale erneut aufeinander.

Die Hamburger erwischten in dem Spitzenspiel einen Blitzstart und lagen nach zehn Minuten bereits mit 6:2 in Front. Die Schwaben, die das Hinspiel mit 36:35 gewonnen hatten, kamen zwar auf ein Tor heran (9:10/20.), zu mehr reichte es aber nicht. Vielmehr drückten die Hausherren dem Geschehen ihren Stempel auf und waren jederzeit Herr der Lage. Überragender HSV-Werfer war Rechtsaußen Hans Lindberg (12).

Von der Kieler Dominanz war zunächst nichts zu sehen. Die Magdeburger mit ihrem starken Keeper Gerrie Eijlers zeigten keinerlei Respekt und gingen gar mit 11:9 (22.) in Front. Der SCM spielte diszipliniert und hielt bis zum 21:23 (45.) mit. Erst als Welthandballer Thierry Omeyer im Tor der Kieler in Fahrt kam und die Kräfte der Gäste nachließen, zog Kiel zum entscheidenden Zwischenspurt an und setzte sich leicht und locker auf 29:22 (50.) ab. «Es geht weiter Schlag auf Schlag. Wir dürfen jetzt den Kopf nicht verlieren», sagte Kiels Rückraum-Ass Filip Jicha. Der THW trifft am Wochenende im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auf den FC Kopenhagen, ehe am 7. April das Derby gegen Flensburg steigt. (dpa)

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