Hamburg Handball-Fest für Velyky-Familie

Hamburg. Es soll ein Handball-Fest werden, bei dem der Gewinner schon vorher feststeht: Wenn Bundesligist HSV Hamburg am 13. April in der Color-Line-Arena zu einem Benefizspiel gegen die deutsche Nationalmannschaft antritt, kommen die Einnahmen der Familie Velyky zugute.
31.03.2010, 18:50
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Hamburg. Es soll ein Handball-Fest werden, bei dem der Gewinner schon vorher feststeht: Wenn Bundesligist HSV Hamburg am 13. April in der Color-Line-Arena zu einem Benefizspiel gegen die deutsche Nationalmannschaft antritt, kommen die Einnahmen der Familie Velyky zugute.

Nationalspieler Oleg Velyky war am 23. Januar im Alter von nur 32 Jahren an Hautkrebs gestorben und hat Ehefrau Kateryna und Sohn Nikita hinterlassen. Beide werden beim Spiel in der Halle sein. «Unser Ziel ist es, so viel Geld wie möglich zusammenzubekommen, um einen wirtschaftlichen Hintergrund für die Familie in der Ukraine zu schaffen», sagte HSV-Präsident Andreas Rudolph in der Hansestadt.

«Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, diese Partie zu machen», sagte Heiner Brand. Der Bundestrainer weilt mit der DHB-Auswahl ohnehin im schleswig-holsteinischen Ahrensburg zu einem Trainingslager, um sich auf ein Turnier in Norwegen gegen den Gastgeber, Dänemark und Schweden vorzubereiten. «Es ist eine kurze Vorbereitung, da zählt diese Partie dazu», sagte Brand, der von den Hamburger Spielern aber nur Pascal Hens in seinem Team auflaufen lassen wird. Johannes Bitter und Torsten Jansen treten dagegen im HSV-Trikot an.

Rudolph hofft «auf eine volle Halle», nachdem bereits 6000 Tickets abgesetzt sind. Rund 13 000 Zuschauer finden in der Arena Platz. «Der HSV ist eine attraktive Mannschaft - und das DHB-Team sowieso», sagte Rudolph. Ein weiterer Höhepunkt des Abends soll eine Partie zwischen einer von Petre Ivanescu betreuten Auswahl ehemaliger Handball-Profis wie Stefan Hecker, Stefan Kretzschmar und Daniel Stephan gegen ein Club-Team sein. «Der Verein, der die meisten Karten erwirbt, erhält das Spielrecht», sagte Christian Fitzek, Sportlicher Leiter des HSV.

Zudem wollen der HSV sowie der DHB mit Auktionen weitere Erlöse erzielen. Unter anderem kann ab dem 1. April beim Internet-Anbieter ebay ein Sitzplatz im Nationalmannschaftsbus und auf der DHB-Bank ersteigert werden. «Ich hoffe, dass der Tag ein voller Erfolg wird», sagte Brand. (dpa)

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