Frauen Handball-Frauen hoffen nach Ssieg auf Losglück

Freudenstadt . Nach der souveränen EM-Qualifikation mit sechs Siegen in sechs Spielen hoffen die deutschen Handballerinnen nun auf das Losglück.
30.05.2010, 18:10
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Freudenstadt . Nach der souveränen EM-Qualifikation mit sechs Siegen in sechs Spielen hoffen die deutschen Handballerinnen nun auf das Losglück.

Die Mannschaft von Bundestrainer Rainer Osmann bezwang in Freudenstadt im letzten Gruppenspiel Außenseiter Italien mit 45:19 (20:9), nachdem sie den Sieg in der Gruppe 4 ohnehin schon sicher hatte. Damit verschaffte sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) eine gute Ausgangsposition für die Auslosung der Europameisterschafts-Vorrundengruppen am 5. Juni im dänischen Odense. Die EM vom 7. bis 19. Dezember in Dänemark und Norwegen ist die erste Qualifikationschance für die Olympischen Spiele 2012 in London.

Neben den beiden Gastgebern um Titelverteidiger Norwegen sowie Deutschland haben sich auch bereits Rumänien, die Ukraine, Ungarn, Frankreich, Island, Spanien, Russland, Montenegro, Slowenien und Kroatien qualifiziert.

Eine Voraussage mit Blick auf die kontinentalen Titelkämpfe im Dezember wollte Osmann trotz der souveränen Auftritt seiner Spielerinnen noch nicht wagen. «Wir probieren immer noch einiges aus. Das wird auch im September beim Weltcup in Århus so sein. Ein Ziel für die Europameisterschaft werden wir uns erst später stellen», sagte der Eisenacher. Beim Championat vor zwei Jahren in Mazedonien hatte Deutschland Platz vier belegt.

Beste Werferinnen am Sonntag vor 800 Zuschauern in der ausverkauften Freudenstädter Stadion-Halle waren die Blombergerin Sabrina Neukamp (7) für Deutschland und Marcela Popescu (6/1) für Italien.

Osmann verzichtete in dem bedeutungslosen Duell gegen die «Azzurri» auf Stamm-Kreisläuferin Anja Althaus vom Champions League- Sieger Viborg HK und Torfrau Sabine Englert (FC Midtjylland). Dafür gab die Göppingerin Katrin Schröder am Kreis ihr Debüt im A-Team. Das DHB-Team gab von Beginn den Ton an und sorgte mit Tempo-Spiel für einen schnell wachsenden Vorsprung. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich die daran nichts: Die Gastgeberinnen dominierten nach Belieben, die Italienerinnen waren überfordert. (dpa)

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