Bundesliga HSV Hamburg kommt in Tritt

Leipzig. Der HSV Hamburg hat sich von seinem Auftakt-Schock in der Handball-Bundesliga erholt. Mit dem 32:27-Sieg über den SC Magdeburg hat sich der Titelaspirant nach dem dritten Spiel ein positives Punktekonto erspielt und kann nun nach oben blicken.
05.09.2010, 20:00
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Leipzig. Der HSV Hamburg hat sich von seinem Auftakt-Schock in der Handball-Bundesliga erholt. Mit dem 32:27-Sieg über den SC Magdeburg hat sich der Titelaspirant nach dem dritten Spiel ein positives Punktekonto erspielt und kann nun nach oben blicken.

Dort hat sich Titelverteidiger THW Kiel nach einem mühsamen 32:25 beim DHC Rheinland zunächst festgesetzt. Einen Bundesliga-Start nach Maß erwischten neben den Löwen mit 4:0-Punkten auch die Altmeister VfL Gummersbach (32:24 gegen Balingen-Weilstetten) und der TV Großwallstadt (23:22 gegen die HSG Wetzlar) sowie die Berliner Füchse, die sich beim 25:22 gegen TuS N-Lübbecke allerdings schwer taten. MT Melsungen kam gegen den TSV Hannover-Burgdorf daheim mit 24:27 unter die Räder.

«Wir haben heute sehr stabil agiert, die Abwehr und Pelle haben das Spiel gewonnen», sagte HSV-Trainer Martin Schwalb nach dem Sieg über das Überraschungsteam aus Magdeburg, das am vergangenen Mittwoch beim Champions-League-Teilnehmer SG Flensburg-Handewitt gewonnen hatte. Zwar waren die Hanseaten keine Übermannschaft, doch die Gäste konnten nicht an ihren Auftritt von Flensburg anknüpfen.

29 Fehlwürfe und fünf vergebene Siebenmeter waren zu viel, um dem HSV ernsthaft Paroli bieten zu Können. Zumal Hans «Pelle» Lindberg mit elf Treffern und der zehnfache Torschütze Marcin Lijewski nicht zu stellen waren. «So kann man bei einem Spitzenteam natürlich nicht gewinnen», bilanzierte der neue Magdeburger Trainer Frank Carstens.

Während der THW Kiel in Dormagen erst durch eine Energieleistung in den letzten zehn Minuten zum klaren Sieg kam, wirkte der VfL Gummersbach gegen Balingen souverän. Mit dem Selbstbewusstsein des überraschenden Auftaktsieges in Lemgo konnten die Oberberger auch den 0:3-Start wegstecken und fortan ihr Spiel aufziehen.

Der TV Großwallstadt zitterte sich mit seinem neuen Coach Michael Biegler zum zweiten Saisonsieg. Gegen Wetzlar hing der Erfolg am seidenen Faden. Acht Sekunden vor Spielende kam Wetzlar noch einmal in Ballbesitz und hatte die Chance zum Ausgleich. Steffen Weinhold konnte gegen Timo Salzer nur noch mit einem groben Foul den Ausgleich verhindern. Während er dafür die Rote Karte sah, wollten die Gäste einen Strafwurf. Doch die Schiedsrichter entschieden, dass die Spielzeit abgelaufen sei. (dpa)

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