Bundesliga HSV-Präsident Rudolph: Mehr Geld für Bundesliga

Hamburg. Präsident Andreas Rudolph vom Bundesligisten HSV Hamburg fürchtet um Niveau und Konkurrenzfähigkeit der Handall- Bundesliga.
21.05.2010, 15:53
Lesedauer: 1 Min
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Hamburg. Präsident Andreas Rudolph vom Bundesligisten HSV Hamburg fürchtet um Niveau und Konkurrenzfähigkeit der Handall- Bundesliga.

«Wir brauchen viele starke Vereine. Dazu benötigen wir jedoch eine weit bessere zentrale Vermarktung der Liga. Was die Handball-Bundesliga, die HBL, derzeit für die Marke Handball einnimmt, sind Peanuts. Der Sockelbetrag, den jeder Club erhält, muss nachhaltig erhöht werden», sagte Rudolph dem «Hamburger Abendblatt».

Das selbst erwirtschaftete Geld reiche den Vereinen mittelfristig nicht, um steigende Spielergehälter zu bezahlen. Ohne Top-Spieler lasse jedoch das Zuschauer-Interesse nach. «Wenn wir da nicht gegensteuern, droht der Handball hierzulande seine Bedeutung zu verlieren», betonte Rudolph und beklagte zu geringe Einnahmen aus den Fernseh-Verträgen.

«Ich verstehe auch nicht, warum ARD und ZDF derartige Berührungsängste zur Handball-Bundesliga pflegen», sagte der 55 Jahre alte Mäzen des HSV. Zudem kritisierte er die mediale Fokussierung auf Fußball. «In Deutschland dreht sich im Sport alles um Fußball. Eine derartige Ungleichgewichtung gibt es in keinen anderem Land.» (dpa)

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