Kopenhagen Kiel verschenkt trotz 33:31 besseres Polster

Farum. Der THW Kiel muss um den Einzug ins Viertelfinale der Handball-Champions-League bangen.
28.03.2010, 20:10
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Farum. Der THW Kiel muss um den Einzug ins Viertelfinale der Handball-Champions-League bangen.

Der deutsche Rekordmeister gewann zwar beim dänischen Vertreter FC Kopenhagen Handbold mit 33:31 (16:13). Die Kieler Mannschaft von Trainer Alfred Gislason verschenkte jedoch eine bessere Ausgangsposition für das Achtelfinal-Rückspiel am 4. April vor heimischer Kulisse.

Große Schwächen zeigte der THW in seinen Defensiv-Aktionen. Auch die Angriffe waren phasenweise hektisch vorgetragen. Vor nur rund 1500 Zuschauern in der nicht ausverkauften Farum Arena rund 20 Kilometer nördlich von Kopenhagen setzten sich die «Zebras» zu Beginn sukzessive ab (10:5). In der Folge funktionierte das Umschalten nicht optimal und der von Magnus Andersson trainierte Vizemeister verkürzte (13:16). Nach dem Seitenwechsel agierten die Norddeutschen zunächst besser gegen Tempogegenstöße und waren beweglicher in der Deckung (26:20).

In der Schlussviertelstunde brach der THW dann ein: Zwischen der 47. und 55. Minute gelangen nur auf drei Treffer, die Dänen erzielten indes sieben (29:27). Nach der Schlusssirene verwandelte Rückraumspieler Filip Jicha einen zuvor verhängten Siebenmeter sicher und rettete immerhin eine Zwei-Tore Differenz. Mit 13 Treffern zeigte der Tscheche eine glänzende Vorstellung und bewahrte sein Team vor einer Niederlage.

«Der FC Kopenhagen hat einen sehr guten Kader mit einer ganzen Reihe erfahrener Spieler», sagte Gislason. Neben dem früheren Schlussmann des FC Barcelona, Kasper Hvidt, hütet auch der Ex-Kieler Steinar Ege das Tor des dänischen Meisters von 2008. In Spielmacher Martin Boquist und Kreisläufer Pelle Linders stehen weitere Ex- «Zebras» bei Kopenhagen unter Vertrag. (dpa)

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