DHB-Pokal

Lübbecke als Pokal-Dritter mit Europacup-Chance

Hamburg. Der TuS N-Lübbecke hat bei der Endrunde um den DHB-Pokal überraschend Platz drei und sich damit die Chance auf die erste Europacup-Teilnahme seit 1999 erkämpft.
11.04.2010, 13:40
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Hamburg. Der TuS N-Lübbecke hat bei der Endrunde um den DHB-Pokal überraschend Platz drei und sich damit die Chance auf die erste Europacup-Teilnahme seit 1999 erkämpft.

Mit einem beherzten Auftritt gewannen die Ostwestfalen in der Hamburger Color Line-Arena das «kleine Finale» gegen den favorisierten VfL Gummersbach mit 29:26 (15:12) und können auf den Start im Europacup der Pokalsieger hoffen. Vor rund 13 000 Zuschauern warfen Michal Jurecki (7) für Lübbecke und Vedran Zrnic (10/9) für Gummersbach die meisten Tore.

Bundesliga-Spitzenreiter HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen spielen um den Pokalsieg und damit um die Nachfolge des THW Kiel, der im Viertelfinale an Gummersbach gescheitert war. Sollten sich sowohl die Hamburger als auch die Mannheimer wieder für die Champions League qualifizieren oder der VfL Gummerbach durch den Sieg im Europacup der Pokalsieger einen zweiten Startplatz für die Bundesliga erobern, spielen die Lübbecker in der nächsten Saison international. «Die Europacup-Situation ist etwas diffus. Wir haben auf Vorrat gespielt. Lübbecke hat noch nicht sicher einen Europacup- Platz», erläuterte Frank Bohmann, Geschäftsführer des Handball- Ligaverbandes HBL, und korrigierte damit vorherige Angaben.

Zuletzt hatte der Tabellenelfte 1999 als TuS Nettelstedt international gespielt und war nach zwei Europacup-Siegen im Halbfinale des City Cups gegen die SG Flensburg-Handewitt ausgeschieden.

Die Lübbecker hatten bereits am Vortag bei der 32:37-Niederlage im Halbfinale gegen Hamburg eine starke Leistung geboten, am Ende aber trotz zwischenzeitlichen Ausgleichs (23:23) unglücklich verloren. Gegen Gummersbach ließ sich der Außenseiter auch von einem 8:10-Rückstand (19.) nicht beirren und kämpfte sich beim 15:11 (30.) erstmals mit vier Toren in Front. Danach gab das Team von Trainer Patrick Liljestrand die Führung nicht mehr aus der Hand und sicherte sich den Erfolg. (dpa)

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